{"id":519,"date":"2014-01-07T21:16:37","date_gmt":"2014-01-07T19:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=519"},"modified":"2017-01-16T15:00:00","modified_gmt":"2017-01-16T13:00:00","slug":"die-monatsbotin-notizen-aus-dem-vierten-stock-januar-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/die-monatsbotin-notizen-aus-dem-vierten-stock-januar-2014\/","title":{"rendered":"Die Monatsbotin: Notizen aus dem vierten Stock \/\/ Januar 2014"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><b>Hier kommt sie, die vierte Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel &#8211; mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg.<\/b><\/p>\n<p align=\"center\">Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Wer aber versehentlich auf dem Verteiler gelandet ist und schon viel zu viel zu lesen hat: Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eKeine weiteren Einsendungen gew\u00fcnscht\u201c an <a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a>\u00a0\u2013 und schon herrscht gespenstische Ruhe im virtuellen Briefkasten \u2026<\/p>\n<p align=\"center\"><b>Viel Spa\u00df beim Lesen \u2013 und ein gutes, gesundes und aufregendes Jahr 2014 w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b>Was war?<\/b><\/p>\n<p>Der Dezember, mein Lieblingsmonat, begann beschaulich und emsig zugleich. Die Dauerverabredung mit meinem Schreibtisch zeitigte Erfolg \u2026 P\u00fcnktlich zu Weihnachten \u2013 und einige Tage, nachdem ich knackige 49 Jahre alt geworden war \u2013 stand die Rohfassung von \u201eBronko, meine Frau Mutter und ich\u201c, dem neuen Roman, der im Fr\u00fchjahr im Berliner Querverlag erscheinen wird. Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mich, was den Umfang angeht, ein bisschen versch\u00e4tzt \u2013 \u201eBronko\u201c ist von 192 geplanten Seiten auf 245 Seiten Umfang angewachsen, nicht zuletzt deswegen, weil das Schreiben daran doch so viel Spa\u00df machte, dass ich nicht aufh\u00f6ren konnte \u2026 Und wie so vieles, das gut werden soll, muss auch so ein Roman erstmal liegen, bevor es an die \u00dcberarbeitung gehen kann. Da kamen die Feiertage gerade recht \u2013 Heiligabend im Kreise der \u201eerweiterten\u201c Familie, die Feiertage dann bei Muttern in Meppen und \u00fcber Silvester ein ruhiger Aufenthalt bei einer lieben \u00e4lteren Freundin im schleswig-holsteinischen Ottendorf bei Kiel. Aber dann war das Werk gut abgehangen genug, um noch einmal gr\u00fcndlich \u00fcberarbeitet zu werden. Und wiederum p\u00fcnktlich am Dreik\u00f6nigstag schickte ich den werdenden Roman dann an den Verlag.<\/p>\n<p>Und was passiert nun damit?<br \/>\nZun\u00e4chst einmal wird es gelesen, vom Lektor und Verleger in Personalunion h\u00f6chstpers\u00f6nlich. Der wiederum wird es mir, diesmal nicht per Mail, sondern postalisch, zur\u00fcckschicken, mit Anmerkungen und Vorschl\u00e4gen versehen, die ich dann einarbeiten muss. Dabei gilt folgende Regel: Fehler muss ich verbessern, stilistische, sprachliche und inhaltliche Vorschl\u00e4ge kann ich annehmen \u2013 oder auch ablehnen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen AutorIn und LektorIn zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass man stets eine gute, einvernehmliche L\u00f6sung f\u00fcr auch knifflige Fragen findet. Und da der Lektor des Querverlages, Jim Baker, und ich schon ein eingespieltes Team sind und \u201eBronko\u201c auch schon unser zw\u00f6lftes gemeinsames Buch \u2013 ohne \u201eNur die Besten!\u201c und \u201eSteingesicht\u201c, die als Originalausgaben in anderen Verlagen erschienen, dann aber vom Querverlag neu aufgelegt wurden, mitzuz\u00e4hlen \u2013 werden wir auch sicherlich diesmal gut miteinander arbeiten. Und schlie\u00dflich ist der passende Umschlag auch schon gefunden: ein Foto der Bremer Fotografin Gaby Ahnert, die mich schon einige Male zu Pressezwecken fotografiert hat. Dies wiederum wird vom Grafiker der Querverlages, Sergio Vitale, in gewohnter Professionalit\u00e4t dann noch bearbeitet und mit dem passenden, bereits fertiggestellten Klappentext f\u00fcr die R\u00fcckseite und der passenden Schrift versehen.<\/p>\n<p>Zweimal noch wird das fertige Manuskript zwischen Autorin und Verlag hin- und hergehen, bis die letzten \u00c4nderungen stehen. Dann m\u00fcssen die KorrekturleserInnen ran, um m\u00f6glichst alle Fehler herauszufiltern \u2013 was aber selten gelingt, denn Fehler \u00fcbersehen ist eben menschlich; es hei\u00dft, es g\u00e4be kein druckfehlerfreies Buch \u00fcber 100 Seiten. Schlie\u00dflich kommen als letztes die sogenannten \u201eFahnen\u201c ins Haus geflattert, in denen das Buch bereits fertig gesetzt ist \u2013 und diese muss ich dann mit meiner Unterschrift als druckfertig erkl\u00e4ren. Sollte ich im Nachhinein dann doch noch \u00c4nderungen w\u00fcnschen \u2013 zum Beispiel die Hauptperson umbenennen wollen oder dergleichen \u2013 dann m\u00fcsste ich die erneut anfallenden Satzkosten pers\u00f6nlich tragen. Aber das ist noch nie vorgekommen, und so soll es auch bleiben \u2026\u00a0Erst dann geht das Buch in Druck; und bereits jetzt kann ich es kaum erwarten, ein Exemplar in den H\u00e4nden zu halten \u2013 irgendwann im sch\u00f6nen Monat M\u00e4rz!<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Und was kommt?<br \/>\n<\/b>Durchatmen und planen vor allem in den n\u00e4chsten Wochen. Die diesj\u00e4hrigen Lesetermine f\u00fcr \u201eBronko\u201c organisiere ich zum Teil selbst, und auch die Werbung f\u00fcr die Berliner Schreibworkshops in der ersten Jahresh\u00e4lfte \u00fcbernehme ich pers\u00f6nlich. \u00dcbrigens: Der erste Workshop \u201eMein Buch\u201c vom 21. bis 23. Februar ist bereits ausgebucht, auch die Warteliste f\u00fcllt sich langsam\u2026<\/p>\n<p>Was noch ansteht im Januar, ist nat\u00fcrlich das, was viele Selbstst\u00e4ndige aufst\u00f6hnen l\u00e4sst: die Umsatzsteuererkl\u00e4rung f\u00fcr das vierte Quartal 2013 und die Vorbereitung der Steuererkl\u00e4rung f\u00fcr das vergangene Jahr \u2026 Ohnehin ist der Beruf der Schriftstellerin mit viel B\u00fcro- und Organisationsarbeit verbunden, aber genau das gef\u00e4llt mir auch wiederum &#8211; Schreiben macht Spa\u00df, ist aber sehr anstrengend, B\u00fcroarbeit hingegen zwar manchmal l\u00e4stig, aber wiederum auch entspannend. Auch die Lesereisen und Workshops vereinen beide Aspekte in sich, nicht zuletzt deswegen ist mein Beruf einer der abwechslungsreichsten, die ich mir vorstellen kann. So vieles daran liegt in meinen eigenen H\u00e4nden \u2013 manchmal treibt mich das zwar zur Ersch\u00f6pfung, aber meistens feuert es mich umso mehr an. Platz f\u00fcr Mut, Tr\u00e4ume und Zuversicht ist immer genug; alles ist m\u00f6glich, und das bis zum letzten Tag, an dem ich einen Stift halten \u2026 oder ins Diktafon sprechen kann \u2026<\/p>\n<p>A propos sprechen: Noch in diesem Monat werde ich damit beginnen, einige meiner eigenen B\u00fccher als H\u00f6rb\u00fccher einzusprechen, die dann sp\u00e4ter per Download heruntergeladen werden k\u00f6nnen. N\u00e4heres dazu dann zu gegebener Zeit. Erstmal aber steht die Arbeit am n\u00e4chsten Buch an \u2013 nach \u201eLiebe macht Anders\u201c, meinem ersten, im letzten Juli erschienenen Thriller in der neu angelaufenen Herzblut-Reihe im Kosmos-Verlag, geht es im zweiten um ein weiteres hochspannendes Thema, das sicher nicht nur j\u00fcngere LeserInnen interessieren wird.<\/p>\n<p>Ein privates Schreibprojekt, das ich seit Jahren verfolge, wird in den n\u00e4chsten Monaten ebenfalls weiter Gestalt annehmen; ja, ich schreibe nicht nur beruflich, sondern auch privat gern \u2013 dazu \u00fcbrigens auch besonders gern Briefe. Und Gedichte, aber die stehen auf einem anderen Blatt \u2026<\/p>\n<p>Und: Nat\u00fcrlich rollt der Lesezirkus wieder an, beginnend mit einer Lesung am 16. Januar an einem ungew\u00f6hnlichen Ort in Berlin, auf der ich nebst Passagen aus \u201ewas du willst\u201c, meinem letzten Erwachsenenroman, erstmals auch vorab Ausz\u00fcge aus \u201eBronko, meine Mutter und ich\u201c vorstellen werde. Am 19. geht es dann wie jedes Jahr zu einer Woche mit 14 Schullesungen in den Kanton Z\u00fcrich, und am 29. freue ich mich auf eine Lesung im Rahmen der 8. L\u00fcbecker Jugendbuchtage bei den \u201eB\u00fccherpiraten\u201c in meiner Geburtsstadt!<\/p>\n<p align=\"center\"><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b>\u00d6ffentliche Termine im Januar:<br \/>\n<\/b>16. Januar, 19h: Berlin, HS solid-Town and Country, Hallerstra\u00dfe 6, 10587 Berlin: Lesung aus \u201ewas du willst\u201c und \u201eBronko, meine Frau Mutter und ich\u201c im Rahmen der Midissage von Nadja Sch\u00fcller-Ost \/\/ 29. Januar, 11h: L\u00fcbeck, Kinderliteraturhaus, Fleischhauerstr. 71: Lesung aus \u201eLiebe macht Anders\u201c<b><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt sie, die vierte Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel &#8211; mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg. 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