{"id":532,"date":"2014-02-03T20:38:33","date_gmt":"2014-02-03T18:38:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=532"},"modified":"2017-01-16T15:00:00","modified_gmt":"2017-01-16T13:00:00","slug":"die-monatsbotin-notizen-aus-dem-vierten-stock-februar-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/die-monatsbotin-notizen-aus-dem-vierten-stock-februar-2014\/","title":{"rendered":"Die Monatsbotin: Notizen aus dem vierten Stock \/\/ Februar 2014"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><b>Hier kommt sie, die f\u00fcnfte Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel &#8211; mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg.<\/b><\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Wer aber versehentlich auf dem Verteiler gelandet ist und schon viel zu viel zu lesen hat: Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eKeine weiteren Einsendungen gew\u00fcnscht\u201c an <a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a>\u00a0\u2013 und schon herrscht gespenstische Ruhe im virtuellen Briefkasten \u2026<\/p>\n<p align=\"center\"><b>Viel Spa\u00df beim Lesen w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b>Was war?<\/b><\/p>\n<p>Ja, was war? Eigentlich w\u00e4re dieses Mal eine gute Gelegenheit, dar\u00fcber zu schreiben, was eben nicht war \u2026 zum Beispiel habe ich noch nicht damit begonnen, meine eigenen B\u00fccher als H\u00f6rb\u00fccher einzusprechen, die dann sp\u00e4ter per Download heruntergeladen werden k\u00f6nnen. Und auch die Arbeit am n\u00e4chsten Buch, dem zweiten Band in der Herzblut-Reihe im Kosmos-Verlag, habe ich noch nicht begonnen. Daf\u00fcr war einfach zu viel anderes zu tun \u2013 B\u00fcroarbeit, die Steuererkl\u00e4rung, Organisatorisches und die Weiterarbeit an einem anderen Projekt, \u00fcber das ich an dieser Stelle, abergl\u00e4ubisch, wie ich gelegentlich bin, noch nicht sprechen will \u2026 Nur so viel: Es wird ein eigenst\u00e4ndiges, autobiografisch gef\u00e4rbtes Buch, von dem ich allerdings noch nicht wei\u00df, ob ich es nur f\u00fcr mich und vielleicht auch meine Lieben oder aber im Hinblick auf eine Ver\u00f6ffentlichung schreibe. Ja, so was kommt vor \u2026<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Nicht nur mein Hang zum Aberglaube (\u201eIch spreche nicht \u00fcber meine B\u00fccher, bevor sie nicht zu einem Drittel geschrieben sind, sonst werden sie nichts\u201c) hindert mich daran, \u00fcber die weiteren Pl\u00e4ne und Projekte, die sich noch in der Schwebe befinden, zu schreiben, sondern auch die Tatsache, dass ich es in manchen F\u00e4llen schlicht und einfach nicht darf. Stoffe und Themen werden in der B\u00fccher- und Filmwelt oftmals wie die Koordinaten zu einem Schatz geh\u00fctet, der nicht von anderen gehoben werden soll. Plaudert man sie aus, so die Bef\u00fcrchtung, ist der Schatz futsch und das tolle Thema schon von einem anderen in Bearbeitung. Und so schweige ich lieber dar\u00fcber, wor\u00fcber ich nicht sprechen darf. Was die Monatsbotin allerdings ein wenig ihrer besonders spannenden Passagen beraubt, aber keine Sorge, zu gegebener Zeit kommen sie schlie\u00dflich alle auf den (virtuellen Schreib-)Tisch.<\/p>\n<p>Und was habe ich noch so im Januar gemacht? Genau, sechzehn Lesungen gehalten und eine Rede. Letztere zum 60. Geburtstag eines lieben Freundes, zwei Tage nach meiner ersten Lesung des Jahres am 16. Januar, auf der ich in Berlin in den R\u00e4umen des Town&amp;Country-Houses unter anderem den Anfang von \u201eBronko, meine Frau Mutter und ich\u201c vorgestellt habe. Mit bangem Gef\u00fchl wie immer bei einer Vorpremiere; immerhin kannte niemand den Text, und da es sich um eine Tragikom\u00f6die handelt, soll nat\u00fcrlich sowohl mitgelitten als auch gelacht werden. Letzteres klappte bestens, weshalb ich nun der richtigen Premiere am 14. M\u00e4rz in den neuen R\u00e4umen des Eisenherz-Buchladens in Berlin etwas entspannter entgegensehe. Der Roman ist \u00fcbrigens in diesen Tagen endg\u00fcltig fertig \u00fcberarbeitet, lektoriert und korrigiert worden und geht noch diese Woche in Druck.<\/p>\n<p>Am Tag nach der Rede ging es dann in die Schweiz, wo ich im Kanton Z\u00fcrich im Laufe der folgenden Woche vierzehn Schullesungen hielt, haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Sch\u00fclerInnen der siebten bis neunten Klassen. Da passte es bestens, dass ich am Abreisetag im Briefkasten das Vorausexemplar meines neuen Buches \u201eSchattenblicke\u201c (dtv) vorfand; einem Thriller f\u00fcr Leute ab 14, f\u00fcr den ich 2011 mithilfe des von der Robert-Bosch-Stiftung verliehenen Grenzg\u00e4nger-Stipendiums in Serbien recherchieren konnte. Meine dortigen Recherchen konnten zwar nicht in dem Umfang in den Roman einflie\u00dfen, den ich mir gew\u00fcnscht hatte, aber immerhin hat sich die Reise gelohnt \u2013 \u201eSchattenblicke\u201c erz\u00e4hlt eine spannende Entf\u00fchrungsgeschichte, die in Berlin beginnt, wo die 16j\u00e4hrige Alexandra aufgeregt mit ihrer Klasse einen Bus besteigt, um zu einer einw\u00f6chigen Klassenfahrt an den ungarischen Plattensee zu reisen. Aber dann kommt alles ganz anders \u2026<\/p>\n<p>Die meisten Lesungen aber hielt ich auf der Z\u00fcrcher Lesereise aus \u201eLiebe macht Anders\u201c, das einige Klassen bereits als Schullekt\u00fcre gelesen und entsprechend viele Fragen dazu hatten. Das Buch kommt durchweg gut an, was mich sehr freut \u2013 lese ich doch ausgesprochen gern daraus vor, so auch dann am 29. Januar in meiner Geburtsstadt L\u00fcbeck, wo ich im Rahmen der diesj\u00e4hrigen Jugendbuchwochen unter dem Motto \u201eToastbrot und Toastbrotine\u201c eingeladen war. Die Gastgeber, die mehrfach f\u00fcr ihre hervorragende Jugend- und Kulturarbeit ausgezeichneten <a href=\"http:\/\/www.buecherpiraten.de\/\">www.buecherpiraten.de<\/a>, haben das Gl\u00fcck, dank einer literaturbegeisterten M\u00e4zenin in einem wundersch\u00f6nen L\u00fcbecker Altstadtgeb\u00e4ude residieren zu d\u00fcrfen, mit viel Platz f\u00fcr Arbeits- und Veranstaltungsr\u00e4ume. I-T\u00fcpfelchen obendrauf: das Schreibkontor <a href=\"http:\/\/www.geschichtenfischer.de\/\">www.geschichtenfischer.de<\/a> im ausgebauten Dachboden, wo f\u00fcnf meiner Kolleginnen ihre Werke zu Papier bringen, und das in \u00e4u\u00dferst lockerer und sch\u00f6ner Atmosph\u00e4re. Und wenn ich jemals nach L\u00fcbeck zur\u00fcckziehe (womit ich durchaus gelegentlich lieb\u00e4ugele), dann r\u00fccken sie alle zusammen, damit f\u00fcr meinen Schreibtisch auch noch Platz ist, das haben sie mir versprochen \u2026<\/p>\n<p><b>Und was kommt?<\/b><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ein dreit\u00e4giger Abstecher in meine Heimatstadt Meppen, erstmalig mit \u00dcbernachtung in einer Ferienwohnung. Ja, so geht es, wenn die Familie gr\u00f6\u00dfer und die Wohnung der Mutter kleiner geworden ist \u2026<\/p>\n<p>Und danach dann an die Arbeit: ein weiteres Projekt ist noch in der Schwebe, \u00fcber das ich (seufz!) noch nicht reden kann, aber mit der Schreibarbeit am zweiten Kosmos-Jugendbuch werde ich in diesem Monat beginnen. Zeit daf\u00fcr habe ich, denn der Februar ist einer der seltenen lesungsfreien Monate. Daf\u00fcr aber steht der erste Berliner Schreibworkshop in diesem Jahr an: \u201eMein Buch\u201c vom 21. bis 23. Februar. Auf die Arbeit mit den Damen, die ihr eigenes Buch in Arbeit oder Planung haben, freue ich mich sehr!<b> <\/b><\/p>\n<p><b>\u00d6ffentliche Termine im Januar:<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>21. Bis 23. Februar, Berlin: Schreibworkshop \u201eMein Buch\u201c f\u00fcr Frauen, die ein eigenes Buch in Planung oder Arbeit haben. Informationen und Anmeld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt sie, die f\u00fcnfte Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel &#8211; mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg. \u00a0Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! 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