{"id":765,"date":"2014-09-01T18:55:02","date_gmt":"2014-09-01T16:55:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=765"},"modified":"2017-01-16T15:00:00","modified_gmt":"2017-01-16T13:00:00","slug":"die-monatsbotin-notizen-aus-dem-vierten-stock-september-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/die-monatsbotin-notizen-aus-dem-vierten-stock-september-2014\/","title":{"rendered":"Die Monatsbotin: Notizen aus dem vierten Stock \/\/ September 2014"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><b>Hier kommt die zw\u00f6lfte Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg!<\/b><\/p>\n<p align=\"center\">Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Wer aber versehentlich auf dem Verteiler gelandet ist oder schon viel zu viel zu lesen hat: Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eKeine weiteren Einsendungen gew\u00fcnscht\u201c an\u00a0<a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\" target=\"_blank\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a>\u00a0\u2013 und schon herrscht gespenstische Ruhe im virtuellen Briefkasten \u2026<\/p>\n<p align=\"center\"><b>Viel Spa\u00df beim Lesen w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/b><\/p>\n<p><b>Was war?<\/b><\/p>\n<p>Der August war beides: Ferien- und Arbeitsmonat zugleich. Der Einstieg begann bereits am 31. Juli mit meinem Schreibworkshop beim Treffen HIV-positiver und AIDS-kranker Frauen in der idyllischen Akademie Waldschl\u00f6sschen. Bereits zum zehnten Mal war ich eingeladen, knapp zwanzig interessierte Frauen im Alter zwischen Ende Drei\u00dfig und Anfang Siebzig anzuleiten, ihre eigene(n) Geschichte(n) auf Papier zu bringen oder, wie zunehmend beliebter wird, ins Laptop. Ich pers\u00f6nlich finde es zwar immer besser, wenn die TeilnehmerInnen der Workshops sich der M\u00fche des handschriftlichen Arbeitens unterziehen, da das Aufschreiben \u2013 wie k\u00fcrzlich ja auch wissenschaftlich best\u00e4tigt \u2013 auch etwas mit dem Text selbst macht. Aber sofern es die anderen Schreibenden nicht st\u00f6rt, ist das Tippen durchaus gestattet \u2013 und so kommen dann manchmal erstaunliche Textmengen zu Stande \u2026.<\/p>\n<p>Dann aber ging es ab in die Ferien, knapp 3000 Kilometer im Auto mit der Liebsten, Kind und Hund. \u00dcber das Emsland runter nach Oberperfuss bei Innsbruck, wo der Hund in lieben H\u00e4nden verweilte, w\u00e4hrend wir weiter nach Rom und wieder zur\u00fcck reisten. Nach insgesamt zehn Tagen waren wir zur\u00fcck in \u2026 nein, leider nicht in Berlin, sondern im bayrischen Pegnitz, wo der Wagen dann doch liegenblieb. Aber das w\u00e4re dann eine Geschichte f\u00fcr sich, die gut ausging, wenn unter finanziellen Einbu\u00dfen und viel Einsatz \u2026.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Reise wartete bereits: Am 22. August las ich in Braunschweig aus \u201eBronko, meine Frau Mutter und ich\u201c, und der Hund war hier auch wieder mit dabei, als Ehrengast. A propos Einsatz: Die Lesung war eine privat organisierte, von der umtriebigen Braunschweigerin Susanne Klauke, die gleich noch eine Frauenparty mit anh\u00e4ngte. Vorher aber lauschten ca. f\u00fcnfzig Zuh\u00f6rerinnen interessiert, wenngleich von unz\u00e4hligen M\u00fccken geplagt, die das Glashaus am Dowesee bev\u00f6lkerten. Und der Vortragenden die Knie so derma\u00dfen zerstachen, dass sie heute noch jucken \u2026 Aber sch\u00f6n war es doch!<br \/>\nWeiter ging es nach M\u00fcnster, wo der Verein LIVAS e.V. zu einer weiteren, gut besuchten Lesung aus \u201eBronko\u201c geladen hatte, und das im Rahmen Kulturwochen anl\u00e4sslich des CSD. Auch hier wartete ein gut gelauntes Publikum, dazu eine gro\u00dfe Hundedame, die freundlicherweise meinen eigenen Hund als Ehrengast vertrat \u2026<\/p>\n<p>In Berlin dann endete der Monat mit dem Workshop \u201eMein Buch\u201c \u2013 drei Damen und ein Herr arbeiteten \u00fcber zweieinhalb Tage konzentriert an ihren B\u00fcchern; der Erfolg schlug sich nicht nur in zahlreichen geschriebenen und diskutierten Seiten nieder, sondern vor allem in gut ausgefeilten Strukturpl\u00e4nen, die ein gutes Fundament f\u00fcr die weitere Schreibarbeit zu Hause bilden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aufmerksame LeserInnen werden es schon gemerkt haben: Zum eigenen Schreiben kam ich in diesem Monat so gut wie gar nicht. Bis auf ein paar Gedichte zum Hausgebrauch und den t\u00e4glichen Tagebuchzeilen entstanden nur wenige Seiten, aber das wird sich bald \u00e4ndern \u2026<\/p>\n<p><b>Und was kommt?<\/b><\/p>\n<p>\u2026 denn morgen fliege ich zu einem einw\u00f6chigen Arbeitsaufenthalt nach Gotland, wo das <a title=\"Schriftsteller- und \u00dcbersetzerzentrum BCWT\" href=\"http:\/\/www.bcwt.org\/servlet\/GetDoc?meta_id=1361\" target=\"_blank\">Schriftsteller- und \u00dcbersetzerzentrum<\/a> in Visby Autoren und \u00dcbersetzern aus Ostseeanrainerstaaten die M\u00f6glichkeit bietet, je nach Kapazit\u00e4t einige Tage bis maximal vier Wochen in einem wundersch\u00f6nen Geb\u00e4ude oben auf den Klippen unterzukommen und flei\u00dfig zu arbeiten. Zw\u00f6lf Zimmer gibt es dort, und nat\u00fcrlich auch eine lange Warteliste. Umso gr\u00f6\u00dfer meine Freude, eine Woche dort verbringen zu d\u00fcrfen. Knapp ein halbes Dutzend Male hatte ich bereits die Gelegenheit, und viele Seiten sind dort entstanden \u2013 zudem bietet die wundersch\u00f6ne \u201eInsel der Rosen und Ruinen\u201c auch die Kulisse f\u00fcr zwei meiner B\u00fccher: den Jugendroman \u201e<a title=\"Feuer im Kopf\" href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=TU4oAQAAQBAJ&amp;pg=PT234&amp;lpg=PT234&amp;dq=BOD+Feuer+im+Kopf&amp;source=bl&amp;ots=PQtly6skzy&amp;sig=1Pj8_tpUAzdHF-P4ft1RZDTTujg&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=wqQEVJu3EeSg4gTI3oCwBA&amp;ved=0CDgQ6AEwAw#v=onepage&amp;q=BOD%20Feuer%20im%20Kopf&amp;f=false\" target=\"_blank\">Feuer im Kopf<\/a>\u201c (der von Schizophrenie bei Jugendlichen handelt) und meinen bisher umfangreichsten, 2010 erschienenen Roman \u201e<a title=\"Leise T\u00f6ne\" href=\"http:\/\/www.querverlag.de\/books\/Leise-Toene.html\" target=\"_blank\">Leise T\u00f6ne<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Eine Woche ist zwar nicht lang, aber dennoch werde ich sicher ein gutes St\u00fcck mit \u201eSpinner\u201c, meinem aktuell in Arbeit befindlichen Roman f\u00fcr Jugendliche, weiterkommen. Und danach sicher auch; den Rest des Monats wird geschrieben \u2013 nur unterbrochen von einer weiteren Lesung aus \u201eBronko, meine Frau Mutter und ich\u201c, diesmal sozusagen als Heimspiel im Berliner Sonntags-Club, dazu von einem knappen Dutzend Schullesungen in der Zeit vom 22. bis 24. September in verschiedenen Schulen der Hohenlohe. Wo das liegt? Im S\u00fcden \u2013 rund um die malerischen St\u00e4dte B\u00fchlertann, Ilshofen und Schw\u00e4bisch Hall.<\/p>\n<p align=\"center\">Einen sch\u00f6nen Sommerausklang und Herbstbeginn w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/p>\n<p align=\"center\"><b>\u00d6ffentliche Termine im September:<\/b><\/p>\n<p align=\"center\">19. September, Berlin, Sonntagsclub, Greifenhagener Stra\u00dfe 28: Lesung aus \u201eBronko, meine Frau Mutter und ich\u201c im Rahmen des Frauenfreitags<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt die zw\u00f6lfte Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg! Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! 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