{"id":888,"date":"2015-03-03T15:57:39","date_gmt":"2015-03-03T13:57:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=888"},"modified":"2017-01-16T14:59:37","modified_gmt":"2017-01-16T12:59:37","slug":"die-monatsbotin-maerz-2015","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/die-monatsbotin-maerz-2015\/","title":{"rendered":"Die Monatsbotin: Notizen aus dem vierten Stock \/\/ M\u00e4rz 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Hier kommt die achtzehnte Ausgabe der\u00a0Monatsbotin\u00a0von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Und eine kurze Mail an <a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a>, Stichwort: Bitte auf den Verteiler! schicken, und schon landet die Monatsbotin ab der n\u00e4chsten Ausgabe p\u00fcnktlich zum Monatsanfang im virtuellen Briefkasten!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Viel Spa\u00df beim Lesen w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<strong>Was war?<\/strong><\/p>\n<p>Der kurze Monat Februar war recht gut ausgef\u00fcllt \u2013 vorrangig mit dem, was ich ja beruflich bekanntlich am liebsten mache: schreiben! Weitere sieben Kapitel des neuen Kinderbuches f\u00fcr LeserInnen ab 10 Jahren, das im kommenden Fr\u00fchjahr im Kosmos-Verlag erscheinen wird, sind nun fertig, nur noch zwei fehlen \u2013 was bedeutet, dass ich das komplette Buch nicht erst, wie geplant, Ende Mai abgebe, sondern vermutlich schon Ende M\u00e4rz. Und immer noch muss der Inhalt geheim bleiben, aber es wird darin flei\u00dfig getanzt und Verwirrung gestiftet. Und ein kleiner Hund mit gro\u00dfen Schlappohren kommt auch vor \u2026<\/p>\n<p>Insgesamt habe ich also im Februar neunzig Seiten in drei Wochen geschrieben, also rund drei\u00dfig Seiten pro Woche. Das ist f\u00fcr mich guter Durchschnitt, in der Regel rechne ich f\u00fcr die Arbeit an einem Buch mit 20 bis 30 Seiten die Woche, wobei ich 20 Seiten als Soll z\u00e4hle, alles dar\u00fcber als Plus. Lesereisen und andere T\u00e4tigkeiten wie Lektorate, B\u00fcroarbeit und Recherchen mit einberechnet, ben\u00f6tige ich je nach Umfang f\u00fcr ein Kinderbuch zwischen zwei und drei Monate, f\u00fcr ein Jugendbuch drei bis f\u00fcnf und f\u00fcr ein Erwachsenenbuch ca. ein halbes bis gelegentlich \u00fcber ein Jahr Schreibzeit. Hinzu kommt nat\u00fcrlich noch die Vorbereitungszeit, die oft mehrere Monate in Anspruch nimmt.<\/p>\n<p>Mittlerweile habe ich den Bogen raus und kann ziemlich genau ausrechnen, wie lange ich f\u00fcr ein geplantes Buch brauchen werde. Und meistens \u2013 so auch jetzt \u2013 ist es dann fast ein wenig traurig, wenn ich dann schon wieder damit fertig bin. Die beiden Protagonisten aus \u201eMuM\u201c (Arbeitstitel) habe ich n\u00e4mlich in den letzten Wochen ziemlich liebgewonnen. Wenn das mal nicht nach einer Fortsetzung schreit \u2026<\/p>\n<p>Wie gesagt, drei Wochen habe ich geschrieben, um die letzte Woche dann endlich einmal wieder durch \u00d6sterreich zu touren. Den Anfang machte Salzburg, wo ich zum ersten Mal \u00fcberhaupt las, und dann gleich dreimal hintereinander: am 23. in der HOSI aus meinen letzten drei B\u00fcchern f\u00fcr Erwachsene, \u201e<a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/bibliografie\/#jp-carousel-656\">Leise T\u00f6ne<\/a>\u201c, \u201e<a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/bibliografie\/#jp-carousel-663\">was du willst<\/a>\u201c und \u201e<a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/bibliografie\/#jp-carousel-801\">Bronko, meine Frau Mutter und ich<\/a>\u201c, am n\u00e4chsten Morgen im Literaturhaus Salzburg erst aus \u201e<a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/bibliografie\/#jp-carousel-835\">Steingesicht<\/a>\u201c, dann aus \u201e<a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/bibliografie\/#jp-carousel-827\">Liebe macht anders<\/a>\u201c. Die vierzehn- bis sechzehnj\u00e4hrigen Sch\u00fclerInnen waren interessiert bei der Sache und scheuten sich auch nicht, reichlich Fragen zu stellen; nicht zuletzt sicherlich auch ein Ergebnis der exzellenten Vorbereitung seitens des Literaturhauses in Zusammenarbeit mit der engagierten Sexualp\u00e4dagogin Gabriele Rothuber.<\/p>\n<p>Weiter ging es am selben Tag gleich nach Wien, wo ich abends in der Buchhandlung ChickLit \u201eBronko\u201c pr\u00e4sentierte; ein \u00e4u\u00dferst vergn\u00fcglicher Abend, wie eigentlich stets, wenn ich aus diesem meinem neuesten Werk vortrage \u2013 einer Tragikom\u00f6die, zu der sowohl meine eigene Frau Mutter als auch mein eigener Hund Luki die Vorbilder f\u00fcr die literarischen Hauptfiguren abgaben.<\/p>\n<p>In Wien passierte es mir nach vielen Jahren das erste Mal wieder, dass ich selbst beim Vorlesen zu lachen anfing und mich nur schwerlich wieder beruhigen konnte. Das letzte Mal geschah das, als 2010 bei einer Berliner Lesung von \u201eLeise T\u00f6ne\u201c meine Schwester in der ersten Reihe Platz nahm und gleich bei den ersten S\u00e4tzen, die ich vortrug, einschlief. Den Rest der Lesung musste ich krampfhaft versuchen, an ihr vorbeizugucken, ein enorm schwieriges Unterfangen.<\/p>\n<p>In Graz in der Stadtb\u00fccherei Nord lauschten dann am 26. Februar gleich an die neunzig Zuh\u00f6rer den Kostproben aus den letzten drei Neuerscheinungen f\u00fcr Erwachsene. Das Buffet im Anschluss verdient eine Extraerw\u00e4hnung: Bessere Schnittchen habe ich noch nie kredenzt bekommen! Diese Lesung, in Kooperation mit der \u00d6sterreichischen Hochschule Graz veranstaltet, wird mir aber nicht nur deshalb in guter Erinnerung bleiben, sondern vor allem auch wegen des sehr bunt gemischten Publikums, das mich mit den zahlreichen Signierw\u00fcnschen doch recht lange von erw\u00e4hnten Buffet abhielt \u2026<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es, wie schon am Vortag durch den Br\u00fcckeneinsturz \u00fcber der Bahnstrecke nach Graz bedingt, mit Schienenersatzverkehr und dem Zug dann weiter zur letzten Station meiner Reise, nach Innsbruck. Im AFLZ las ich zu vorger\u00fcckter Stunde vor erstaunlich munterem Publikum wiederum aus den drei letzten Neuerscheinungen f\u00fcr Erwachsene und fand mich dann erst nach Mitternacht in meinem Hotel ein, das ich schon fr\u00fchmorgens wieder verlassen musste, um abermals den Zug zu besteigen. \u00dcberrascht stellte ich \u00fcbrigens fest, dass ich unwissentlich genau dasselbe Hotelzimmer im selben Hotel schon einmal im Jahre 2007 gebucht hatte \u2013 das Hotel hat sich in der Zwischenzeit umbenannt. Guter Trick \u2026<\/p>\n<p>Nach zehn Stunden Fahrt, die ich trefflich zum Arbeiten nutzen konnte, erreichte ich dann p\u00fcnktlich zum Monatsende wieder Berlin, wo schon die Satzfahnen zu meinem Ende des Jahres bei Kosmos erscheinenden neuen Jugendbuch mit dem Arbeitstitel \u201eSpinner\u201c auf mich warteten.<\/p>\n<p><strong>Und was kommt?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal hei\u00dft es, die 228 Seiten Fahnen \u2013 eine Art Vordruck des endg\u00fcltigen Buches \u2013 gr\u00fcndlich zu lesen und auf ihre inhaltliche und sprachliche Richtigkeit hin zu \u00fcberpr\u00fcfen. Fehler, die ich jetzt nicht entdecke, gehen dann so eventuell in Druck, sofern meine Lektorin oder eine der beiden Korrekturleser sie nicht noch bemerkt. Letztere sind \u00fcbrigens haupts\u00e4chlich f\u00fcr das Erkennen von Rechtschreib- und Grammatikfehlern zust\u00e4ndig. Aber es hei\u00dft ja, es g\u00e4be kein Buch \u00fcber hundert Seiten ohne Druckfehler \u2013 einige gehen dennoch fast immer durch. Ich pers\u00f6nlich finde ja, das hat etwas sehr Menschliches und damit auch Sympathisches \u2013 sofern es eben nicht mehr als einige bleiben.<\/p>\n<p>Danach wartet nat\u00fcrlich der Endspurt im Hinblick auf das neue Kinderbuch (\u00fcbrigens mein f\u00fcnftes f\u00fcr diese Altersgruppe) auf mich, und die ersten Onlineworkshops sind auch schon gebucht, allen voran der \u201eKreativ-Quickie\u201c, der die Schreibwilligen mit zwei Schreibaufgaben pro Woche auf Trab halten wird (und mich nat\u00fcrlich auch!).<\/p>\n<p>Davor aber werde ich mit Genuss eine Ehrent\u00e4tigkeit aus\u00fcben: am 6. M\u00e4rz in der Bezirkszentralbibliothek Tempelhof-Sch\u00f6neberg als Jurymitglied f\u00fcr Bezirksentscheid zum &#8222;Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels&#8220; 2015.\u00a0 Diese Aufgabe stimmt mich fast melancholisch \u2013 vor neunundrei\u00dfig Jahren sa\u00df ich selbst als aufgeregte Sechstkl\u00e4sslerin vor der Jury des Kreises Emsland und trug, so gut ich konnte, aus \u201eMomo\u201c vor. In der Schule noch siegreich, erreichte ich dann beim Kreisentscheid zwar nur den zweiten Platz, aber das Buch, das ich mir als Pr\u00e4mie aussuchen durfte, begeisterte mich schwer und steht immer noch in meinem B\u00fccherregal: \u201eOle nennt mich Lise\u201c von Max Lundgren, eine sozialkritische Studie aus Schweden. Genau mein Geschmack! Ob ich auch deshalb selbst so gern \u00fcber derartige Themen schreibe \u2013 und lese?<\/p>\n<p>Am Monatsende geht es wieder zu einer Lesereise in ein s\u00fcdliches Nachbarland, diesmal in den Kanton Zug in der sch\u00f6nen Schweiz. Was besonders gut passt, denn in Zug spielt ja ein Gro\u00dfteil von \u201eBronko, meine Frau Mutter und ich\u201c \u2013 aber leider werde ich aus diesem Werk kein einziges Mal vortragen, denn die Lesereise richtet sich an Sch\u00fclerInnen der Mittel- und Oberstufe. Gleich f\u00fcnfzehnmal werde ich also die Gelegenheit haben, junge Zugerinnen und Zuger f\u00fcr (meine) Literatur zu begeistern. Das freut mich sehr, zumal ich schon das dritte Mal \u2013 nach 2007 und 2008 \u2013 vom Amt f\u00fcr gemeindliche Schulen eingeladen worden bin und meine vorherigen Aufenthalte in bester Erinnerung habe. Was sich ja schlie\u00dflich auch in \u201eBronko\u201c literarisch niedergeschlagen hat!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<strong>Einen sch\u00f6nen M\u00e4rz w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00d6ffentliche Termine im<\/strong>\u00a0<strong>M\u00e4rz<\/strong>: Alle Veranstaltungen in diesem Monat sind leider nicht \u00f6ffentlich \u2013 aber in den Online-Workshops sind daf\u00fcr noch Pl\u00e4tze frei! Informationen und Anmeldung unter <a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/seminare\/\">www.karen-susan-fessel.de\/seminare<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt die achtzehnte Ausgabe der\u00a0Monatsbotin\u00a0von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg! Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! 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