Karen-Susan Fessel Hauptreferentin beim 5. Internationalen Jugendliteraturkongress in Bogotá/Kolumbien
Eine weite Reise, die sich gelohnt hat: Vom 4. bis 6. November 2009 war Karen-Susan Fessel als einzige europäische Autorin zu Gast als Hauptreferentin beim 5. Internationalen Jugendliteraturkongress "Los viajes que Gulliver olvidó" in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens. Eingeladen hatten die Fakultät für Geisteswissenschaften und Literatur der privaten Zentraluniverstiät Bogotás, die Universidad Central. Erföffnet wurde das dreitätige Symposium am 4. November im ehrwürdigen Theatro Bogotá von Karen-Susan Fessel mit ihrem Vortrag "Nicht mehr klein und noch nicht groß - Standortbestimmung im modernen Jugendbuch", flüssig übersetzt ins spanische vom jungen Efrain Guzmán. Guzmán wird auch die Textauszüge und weiteren Redepassagen der Autorin übersetzen, die im kommenden Jahr in Kolumbiens großer Literaturzeitschrift "bojas Universitarias" erscheinen.
Im Laufe der drei Tage wurden beim Symposium vielfältige Positionen und Unterschiede in der europäischen und lateinamerikanischen Jugendliteratur thematisiert und zum Teil rege diskutiert - geladene Autoren wie Evelio Rosero, Andrés Elías Flores, Gerardo Meneses und die bekannte argentinische AUtorin Liliana Bodoc diskutierten gemeinsam mit Karen-Susan Fessel, abgerundet wurde das Symposium durch die "Stimmen der Autoren" - bei Karen-Susan Fessels simultan übersetzter Lesung aus "Und wenn schon!" amüsierte sich das Publikum blendend. Das Interesse an einer Übersetzung ihrer Bücher ins Spanische ist groß; ein kolumbianischer Verlag hat bereits ersten Kontakt aufgenommen.
Und auch, das nebenbei bemerkt, der Spaß kam nicht zu kurz - dank der liebevollen Betreuung durch die Leitung der Universidad Central, u.a. Nancy Malaver, Aleyda Gutiérrez und Isaias Pena Gutiérrez wurden jede Pause und jeder der drei der Tagungsabende zu einer unvergesslich fröhlichen Runde. Fazit: ein Besuch in Kolumbien ist jede auch noch so lange Reise wert!
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"Achtung, Jungs unterwegs!" auf der Buchmesse vorgestellt |
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Neu entwickeltes Lesetagebuch - exklusiv für Hauptschüler in Schwülper
"Steingesicht" als Klassenlektüre hat sich die 8. Klasse der Gebhard-von-Marenholtz-Hauptschule im niedersächsischen Schwülper gewünscht, nicht zuletzt bestimmt auch, weil die 15jährige Leontine, die darin die Hauptrolle spielt, im Buch aus Berlin in die Nähe von Braunschweig - und damit auch in die Nähe von Schwülper - ziehen muss, was ihr zunächst nicht sonderlich gefällt ...
Jedenfalls hat die Lesung Karen-Susan Fessels aus "Steingesicht" anlässlich der Papenteicher Literaturtage im November 2007 offenbar ziemlich gut eingeschlagen, und so hat die höchst engagierte Deutschlehrerin Hanka Leni Gercken auch keine Mühe gescheut, um ein eigenes Lesetagebuch für ihre Acht-Klässler zu erstellen, mit jeder Menge interessanter und manchmal auch kniffliger Fragen.
Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch Frau Gercken und Karen-Susan Fessel selbst dürfen gespannt auf das Ergebnis sein - denn die letzte Frage im Lesetagebuch ist einer persönlichen Kurzkritik der Schüler mit Adresse an die Autorin gewidmet!
"Ein Stern namens Mama" (ab 10) war jetzt erstmalig auch in einer Hörbuchfassung für Planetarien zu erleben
Sicherlich ein besonderes Erlebnis: "Ein Stern namens Mama" (1999 erstmalig als Kinderbuch im Verlag Friedrich Oetinger erschienen und seither in mehrere Spachen übersetzt und auch als Theaterstück erfolgreich) liegt nun erstmals auch in einer Hörbuchfassung vor; von der Autorin selbst eingelesen für eine Aufführung in Planetarien. Den Anfang machte Kiel; im dortigen Mediendom war an drei Abenden in diesem Frühjahr diese spezielle Fassung zu hören, die ausnehmend gute Resonanz fand.
Und worum geht es? - »Alle reden immer nur über das Gesundwerden. Keiner redet je über das Sterben.
Dabei war es doch das, was mir am meisten Angst machte: dass Mama sterben könnte.« Dieses ist die Geschichte von Luise, deren Mutter an Krebs stirbt. Es ist die Geschichte der Auseinandersetzung mit dem Sterben aus Kindersicht, die oft soviel weiser ist als die der Erwachsenen, die aus Angst vor dem Tod lieber die Augen verschließen.
»Wenn die Menschen gestorben sind, werden sie zu Sternen, hat Mama gesagt. Natürlich weiß ich, dass Sterne eigentlich kleine Himmelskörper sind, die von der Sonne angestrahlt werden. Aber schließlich ist das Weltall noch nicht ganz erforscht. Kann also immerhin sein, dass Mama jetzt tatsächlich ein Stern ist, oder?" Ein Stern, der vom Himmel auf Luise und ihren kleinen Bruder Ruben und Papa runterleuchtet und deshalb immer bei ihnen ist. Ein Stern namens Mama.«
Begleitet wurde das Audioerlebnis durch die Illustrationen zur Hörfassung von Katrin Göldner, deren Werke in der parallel gezeigten Ausstellung im Original präsentiert wurden.
»Ein Stern namens Mama« ist eine hertz-rasen-Produktion aus Kiel.
Mal reinhören? Hörprobe unter www.die-hertz-rasen.de
1. SOE-Schreibwerkstatt junger Autorinnen und Autoren unter der Leitung Karen-Susan Fessels
Nach Riga (Lettland) war nun Skopje dran: In der Zeit vom 21. bis 23. Mai 2008 trafen sich in Skopje (Mazedonien) auf Einladung des Goethe-Instituts zehn junge Autorinnen und Autoren aus Albanien, Serbien und Mazedonien, um unter Anleitung Karen-Susan Fessels gemeinsam an eigenen Texten zu arbeiten, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und dabei ganz nebenbei viel Spaß zu haben. Die Auswahl der zehn TeilnehmerInnen im Alter von 15 bis 23 Jahren fiel Karen-Susan Fessel zuvor schwer - aus über 30 Bewerbungen mussten zehn SchülerInnen und StudentInnen ausgewählt werden, die sich am Ende der Schreibwerkstatt in einer öffentlichen Präsentation dann mit ihren Texten einer Fachjury und dem geneigten Publikum zu stellen hatten. Das aber meisterten alle Zehn hervorragend; Sieger wurden übrigens die beiden jüngsten Teilnehmer: Mirna Kjorvesiroska (15) aus Skopje mit ihrem Prosatext "Mittwoch oder Freitag" und Fedor Djorovic, ebenfalls 15 Jahre alt, aus Belgrad/Serbien mit seinem Gedicht "Wenn du darfst".
Bleibt zu hoffen, dass die jungen TeilnehmerInnen auch in Zukunft auf deutsch von sich reden machen!
Die zehn ausgewählten Texte können demnächst in einer vom Goethe-Institut herausgegebenen Broschüre nachgelesen werden; wer einen Blick auf die fröhliche Jung-AutorInnentruppe werfen möchte, kann dies bereits jetzt auf der Fotogalerie dieser Homepage!
Feuer im Kopf - heikles Thema, spannendes Buch
Im Frühjahr 2008 erschienen ist Karen-Susan Fessels neuestes Jugendbuch "Feuer im Kopf" (Oetinger, ab 12), das in Berlin und auf der schwedischen Sonneninsel Gotland spielt. Das zentrale Thema ist ein an sich nicht unbedingt heiteres, sondern ziemlich ernst: Schizophrenie bei Jugendlichen. Wie das ist, wenn der große Bruder allmählich immer komischer wird und am Ende richtig durchdreht, das erfährt Tova beim Sommerurlaub auf Gotland. Dabei hat sie doch gerade jede Menge mit sich selbst zu tun ... und mit Per, ihrem Freund aus Kindertagen. Wo in aller Welt kommt denn auf einmal dieses merkwürdige Herzklopfen her?
Erste Leserstimmen bescheinigen dem Buch, das der Autorin sehr am Herzen liegt, nicht nur Spannung und einen gelungenen, locker-leichten wie auch gleichzeitig tiefgründigen Umgang mit dem komplexen Thema, sondern auch die Qualität eines hintergründigen Reiseführers. Also, auf nach Gotland ;-)) - wo Karen-Susan Fessel übrigens am 13. August in der öffentlichen Almedalens-Bibliothek aus diesem Werk lesen wird, inkl. schwedischer Übersetzung und Gespräch.
Frischer Wind in Sachen Kino: "Ein Stern namens Mama" wird verfilmt
Mit ein bisschen Glück kann man Karen-Susan Fessels erstes Kinderbuch "Ein Stern namens Mama" (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 1999) über kurz oder lang im Kino sehen: Nachdem sich bereits mehrere Produktionsgesellschaften aus dem In- und Ausland für den anrührenden Stoff interessiert haben, hat nun eine namhafte kleine, aber feine Kölner Produktionsgesellschaft die Option auf den Filmstoff erhalten. Noch ist nicht entschieden, wer die Rolle der kleinen Luise übernehmen wird, aber eins ist sicher: der Film wird mindestens genauso bewegend wie das Buch ...
Vorlesewettbewerb 2007: Gewonnen mit "Achtung, Mädchen gesucht!"
Beste Vorleserin der Republik war im vergangenen Jahr Julia Kade, die in die 6. Klasse der Augsburger Franz-von-Assisi-Schule geht. Beim Bundesentscheid des jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerbes der 6. Klassen konnte sich die bayerische Landessiegerin in der Gruppe A (Haupt-, Mittel- und Regelschulen) souverän gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und siegte - mit einem Auszug aus Karen-Susan Fessels neuestem Jugendbuch "Achtung, Mädchen gesucht!". Nicht nur die stolze Siegerin wird es sicherlich freuen, dass ein zweiter Nachfolgeband dazu in Vorbereitung ist.
Aber Julia Kade und Karen-Susan Fessel haben nicht nur die Vorliebe für Robin, Luke und Mike, das ungleiche Brüdertrio aus "Achtung, Mädchen gesucht!" gemeinsam. Auch Karen-Susan Fessel nahm seinerzeit am Vorlesewettbewerb der 6. Klassen teil und wurde erst Schulsiegerin und danach Vize-Kreissiegerin - mit einem Auszug aus Michael Endes "Momo". Wann das war? Tja, im schönen Jahre 1976 ... vor schlappen 32 Jahren. Mal sehen, ob aus Julia Kade in gut drei Jahrzehnten auch eine Schriftstellerin geworden ist ...
Erst aber mal liest sie schon prima vor! Zu hören ist ihr Siegertext unter
http://www.vorlesewettbewerb.de/kids/alles-ueber/sieger/07/sieger.php
Und wer Näheres über den Vorlesewettbewerb wissen oder gar im nächsten Jahr selbst in die sechste Klasse geht und vielleicht mitmachen möchte: Weitere Informationen gibt es unter www.vorlesewettbewerb.de
Zusammenarbeit mit Agentur für Filmlizenzen
Seit Juli 2007 wird Karen-Susan Fessel von der Berliner Agentur für Filmlizenzen im Gesamtwerk vertreten. Die diadik-Lizenz-Agentur hat sowohl die Kinder- und Jugendbücher als auch die Werke für Erwachsene im Programm und wird sich aktiv für Kino- und Fernsehverfilmungen der entsprechenden Bücher einsetzen.
Ob es dann endlich auch zur filmischen Umsetzung der beiden Romane "Ein Stern namens Mama" und "Bis ich sie finde", zu denen bereits erste Drehbuchfassungen vorliegen, kommt, steht noch in den Sternen. Deshalb also auch weiterhin: Daumen drücken!
Alle Anfragen in Sachen Film unter: www.diadik-lizenzen.de, Herr Roland Schmidt
2. Baltische Schreibwerkstatt mit Karen-Susan Fessel
Nach dem großen Erfolg der 1. Baltischen Schreibwerkstatt im November 2006 hat Karen-Susan Fessel auch 2007 wieder mit 15 jungen Schreibtalenten aus Lettland, Estland und Litauen literarisch gearbeitet. Auf Einladung des Goethe-Institutes hatten die jungen Leute im Alter zwischen 16 und 25 Jahren Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung eigene Texte zu erstellen und zu überarbeiten, die dann wiederum im Anschluss gemeinsam mit dem Berliner Musiker Roland Heinrich (www.rolandheinrich.com) vertont bzw. musikalisch umrahmt wurden. Im Rahmen einer öffentlichen Präsentation im Rigaer Goethe-Institut waren die Ergebnisse dann zu bewundern. Die jeweiligen Landesbesten wurden in diesem Rahmen dann vom Publikum und einer hochkarätig besetzten Jury (u.a. mit dem Schriftsteller Wladimir Kaminer) ermittelt und prämiert.
Wer sich die Ergebnisse der letztjährigen Textwerkstatt anhören bzw. ansehen möchte: www.ejournal.fi/baltikum
Storytausch - 2. Schreibwettbewerb für junge Potsdamer
Eine ganz neue Erfahrung für Karen-Susan Fessel: Geschichten tauschen mit Potsdamer SchülerInnen... Acht Schreibgruppen hatte Karen-Susan Fessel (wie auch ihre beiden Kollegen Gregor Tessnow und Carmen Winter) im Frühjahr 2007 beim von der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam ausgeschriebenen und von Eventilator organisierten Schreibwettbewerb zu betreuen. Weiterschreiben war die Devise, und so ging es hin und her: eine Seite schrieben die Jugendlichen, eine die Autoren, und so weiter - bis fünf Seiten fertig waren. Erstaunlich gute Texte mit den unterschiedlichsten Themen kamen dabei heraus: von Schulalltags-, Internats- und Agentengeschichten über Elfen, Schutzengel, Amoklauf, sexueller Missbrauch bis hin zur Suche nach der eigenen Identität war in Karen-Susan Fessels acht Gruppen eine höchst interessante Mischung vertreten. Die Auswahl der Siegertexte fiel der Jury nicht leicht - am Ende waren zwei der Gruppen Karen-Susan Fessel unter den Siegern - der erste und der zweite Preis in der Kategorie Sek II (Sekundarstufe II) gingen an "ihre Schützlinge".
Bleibt zu hoffen, dass sich genügend Sponsoren finden und das begeistert angenommene Projekt nächstes Jahr wieder stattfinden kann!
Die entstandenen Texte lesen? Na klar - unter http://www.bibliothek.potsdam.de/storytausch.htm
"Ein Stern namens Mama" neu aufgeführt
Nachdem im Februar 2005 das Kinder- und Jugendtheater Dortmund mit grossem Erfolg Karen-Susan Fessels erstes Kinderbuch "Ein Stern namens Mama" (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 1999, Bühnenfassung: Antje Siebers) auf die Bühne gebracht hat, zog im Frühjahr 2007 das Theater am Puls in Schwetzingen nach - Schauspieler Sascha Oliver Bauer gab damit seine Premiere als Regisseur. In dem Einpersonenstück spielt Beate Krist die 11jährige Luise, deren Mutter an Krebs gestorben ist. Ein Stück für die ganze Familie, insbesondere für Menschen ab 8 Jahren.
Neben "Ein Stern namens Mama" gibt es nun auch Karen-Susan Fessels 2006 erschienenes Jugendbuch "Max in den Wolken" (ab 14, Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg) als Theaterstück (Autor: Stefan Schroeder). Der in Hamburg ansässige Verlag für Kindertheater (www.kindertheaterverlag.de) hat beide Stücke im Programm.
"Ausgerechnet du" als Klassenlektüre
Nachdem der Klett-Verlag im November 2004 bereits eine preiswerte Schulbuchausgabe mit Materialteil von „Und wenn schon!“ (Verlag Friedrich Oetinger, 2003) veröffentlicht hat, zog der Schroedel-Verlag mit „Ausgerechnet du“ (Oetinger, 2004) nach.
Der von Dr. Dieter Hintz in der Reihe "Texte.Medien" herausgegebene Band ist mit einem 24seitigen Materialanhang versehen und zusätzlich mit 14 Fotos aus Meppen, wo der Roman auch spielt und Karen-Susan Fessel größtenteils aufgewachsen ist, illustriert. Ein Band mit Handreichungen für die LehrerInnen sowie ein Lesetagebuch für die Schülerschaft komplettierten die gelungene Ausgabe.
Podcast: Eichstätter Gymnasiastinnen interviewen Karen-Susan Fessel
"Woher nehmen Sie Ihre Inspiration" oder "Schreiben Sie auch Dinge, die Sie selbst erlebt haben"? Das und noch viel mehr wollte die Podcast-Redaktion des Gabrieli-Gymnasiums von Karen-Susan-Fessel erfahren.
Am 15.11.2006 hat Karen-Susan Fessel im Gabrieli-Gymnasium für die Klassen 5 bis 9 eine Lesung gehalten. Hinterher war noch Zeit für ein Interview mit der Podcast-Redaktion und das tolle Ergebnis gibt es hier zu hören.
"Taiwan Book Award" für "Steingesicht"
"Steingesicht" ist im Jahr 2006 mit dem renommierten "Taiwan Book Award" ausgezeichnet worden.
Der Roman ist inzwischen auf der asiatischen Insel Taiwan vom Schulministerium höchstselbst empfohlene Schullektüre für die 9. Klassen und zirkuliert in einer Auflage von 3360 Exemplaren, gemeinsam mit anderen Jugendbüchern, zwischen den Schulen.
Empfohlene Schullektüre für die taiwanischen Sechstklässler hingegen ist "Ein Stern namens Mama".