{"id":1594,"date":"2019-02-01T15:21:54","date_gmt":"2019-02-01T13:21:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=1594"},"modified":"2019-02-01T15:21:54","modified_gmt":"2019-02-01T13:21:54","slug":"die-monatsbotin-februar-2019-notizen-aus-dem-vierten-stock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/die-monatsbotin-februar-2019-notizen-aus-dem-vierten-stock\/","title":{"rendered":"Die Monatsbotin Februar 2019 \/\/ Notizen aus dem vierten Stock"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hier kommt die dreiundsechzigste Ausgabe der\u00a0Monatsbotin\u00a0von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg!<\/strong><\/p>\n<p>Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eMonatsbotin gew\u00fcnscht\u201c an\u00a0<a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a>\u00a0\u2013 und schon liegt sie Monat f\u00fcr Monat im virtuellen Briefkasten &#8230;<\/p>\n<p><strong>Viel Spa\u00df beim Lesen w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was war?<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem;\">Ein guter Einstieg ins neue Jahr liegt hinter mir &#8211; das n\u00e4mlich begann mit zwei Wochen ausgedehnter Schreibzeit. Der neue Roman f\u00fcr Erwachsene, der h\u00f6chstwahrscheinlich noch diesen Herbst erscheinen soll, ist nach mehreren Anl\u00e4ufen und umfangreichen \u00dcberarbeitungen auf mittlerweile 138 Seiten angewachsen, zugleich aber haben sich meine Planungen hinsichtlich des Gesamtumfanges ge\u00e4ndert und sind ebenfalls mitgewachsen. Es sieht also so aus, als ob ich meinem alten Ziel, endlich mal einen Roman mit mindestens 500 Seiten zu schreiben, durchaus n\u00e4her komme. Wieviel genau es am Ende sein werden, wei\u00df ich naturgem\u00e4\u00df dann erst kurz vorher; noch bin ich selbst gespannt, ob ich die &#8222;alte&#8220; Ziellinie \u00fcberschreiten werde &#8211; oder wie 2010 mit &#8222;Leise T\u00f6ne&#8220; (497 Seiten) um einige Seiten verfehlen werde &#8230;<\/span><\/p>\n<p>Vorgelesen habe ich auch: am 15. Januar in der Berliner Janusz-Korczak-Bibliothek in Pankow vor Achtkl\u00e4sslern des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums aus &#8222;Alles ist echt&#8220;; am 24. Januar dann im Klotener Schulhaus Spitz aus diversen Jugendb\u00fcchern. Kloten? Ja, ganz richtig, Kloten in der Schweiz im Kanton Z\u00fcrich, wo ich zu meiner Freude zum nunmehr 18. Mal in Folge vom Volksschulamt zu einer einw\u00f6chigen Lesereise eingeladen wurde. Diesmal allerdings leitete ich haupts\u00e4chlich Schreibworkshops f\u00fcr Siebent- bis Neuntkl\u00e4ssler, jeweils einen Vormittag lang. Das machte viel Spa\u00df, auch wenn nat\u00fcrlich nicht lauter begeisterte Schreibfans auf mich warteten. Mitgemacht haben aber dann alle, zumeist mit gro\u00dfer Begeisterung. Und so manch eine Lehrkraft war dann auch ganz erstaunt, was f\u00fcr Texte dabei herauskamen &#8230;<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 1rem;\">Und was kommt?<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem;\">Zun\u00e4chst einmal eine kleine Schneereise, erstmals nach Tschechien. Nein, nicht mit Skiern und gro\u00dfem Brimborium, sondern mit Schlitten und Hundewintermantel. Mit Schnee sind wir Berliner n\u00e4mlich bislang noch nicht gesegnet worden, und in der Schweiz lag davon auch nur wenig davon herum. Hoffentlich ist das im\u00a0Sandsteinlabyrinth der Tyssaer W\u00e4nde anders!<\/span><\/p>\n<p>Danach geht es dann wieder einmal in heimatliche Meppen an der Ems, wo ich am 13. Februar im Caf\u00e9 Koppelschleuse aus meinem aktuellen Buch &#8222;Mutter zieht aus&#8220; vorlesen werde, nat\u00fcrlich in Gegenwart der Hauptfigur &#8211; meiner Mutter!<\/p>\n<p>Die folgende Woche widme ich dann wieder mit gro\u00dfem Eifer meinem Roman, um die letzten drei Tage des kurzen Februars an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Nordendschule in Eberswalde,\u00a0<span style=\"font-size: 1rem;\">Schule mit dem sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderschwerpunkt &#8222;Lernen&#8220;,\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">zu besuchen. Am 26.\/27. darf ich mit einigen freiwilligen Sch\u00fcler*innen einen Schreibworkshop gestalten, dessen Ergebnisse dann am dritten Tag vor gro\u00dfem Publikum pr\u00e4sentiert werden, flankiert von zwei Lesungen aus meinen Kinder- und Jugendb\u00fcchern. Ich bin sehr gespannt und freue mich schon sehr!\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Einen knackig kalten Februar w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentliche Termine im Februar:\u00a0<\/strong> 13. Februar, 20h, Caf\u00e9 Koppelschleuse, Helter Damm 1, 49716 Meppen: Lesung aus &#8222;Mutter zieht aus&#8220;<\/p>\n<p><strong>Online Workshops:<\/strong> D<span style=\"font-size: 1rem;\">er n\u00e4chste Kreativ-Quickie <\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">startet am\u00a04. M\u00e4rz,Informationen und Anmeldung auch f\u00fcr\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">d<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">ie neuen Onlineworkshops &#8222;Mein Buch&#8220; und &#8222;Biografisches Schreiben&#8220;\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">und das Einzelcoaching unter\u00a0<\/span><a style=\"font-size: 1rem;\" href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/seminare\">www.karen-susan-fessel.de\/seminare<\/a><\/p>\n<p><strong>Ausgelesen<\/strong>:\u00a0<em>\u00a0Angelika Schrobsdorff: Du bist nicht so wie andre M\u00fctter\u00a0<\/em>\/ F\u00fcr mich die Neuentdeckung des vergangenen Jahres: Die 2016 verstorbene Autorin stand f\u00fcr mich schon lange auf der Leseliste; eindeutig zu Recht &#8211; die klare, eindringliche Sprache, in der die Autorin, die ihr Leben lang rastlos und umtriebig blieb und lebte, ihre eigene Mutter und Familiengeschichte portr\u00e4tiert, hat mich wirklich in den Bann gezogen. So sehr, dass ich nun nach und nach m\u00f6glichst alle Werke der Autorin lesen werde. \/\/ <em>Angelika Schrobsdorff: Von der Erinnerung geweckt<\/em> \/ \u00dcber tausend Erz\u00e4hlungen sind im Laufe ihres langen Lebens entstanden, f\u00fcnfzehn davon versammelt dieser wunderbar lakonisch-am\u00fcsant-bewegende Erz\u00e4hlband. Mit pr\u00e4ziser Beobachtungsgabe portr\u00e4tiert Schrobsdorff Menschen und ihre Marotten,\u00a0<span style=\"font-size: 1rem;\">zerrissene Biografien und\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">Nachkriegswirren in Jerusalem. Das macht wirklich Lust auf mehr! \/\/\u00a0<em>Walter Zwi Bacharach (Hg.): DIes sind meine letzten Worte &#8230; Briefe aus der Shoah<\/em> \/ A propos Jerusalem: Dieses Werk wollte ich mir schon bei meinem letztj\u00e4hrigen Besuch der Holocaust-Gedenkst\u00e4tte Yad Vachem in Jerusalem zulegen, aber leider vers\u00e4umt. Umso ersch\u00fctternder nun die Lekt\u00fcre der sorgsam \u00fcbersetzten und gesammelten letzten Briefe und Gr\u00fc\u00dfe von an die zweihundert Menschen, die in den Vernichtungslagern oder auf dem Weg dorthin umgebracht wurden, manche im Bewusstsein dessen, was sie erwartete, andere in verzweifelter Hoffnung auf Rettung geschrieben. Wie Bacharach schreibt: &#8222;Wir sind in der Tiefe angekommen. Noch tiefer geht es nicht; ein noch erb\u00e4rmlicheres Menschendasein gibt es nicht &#8230;&#8220; Es sollte jede*m eine selbst auferlegte Pflicht sein, diese Zeugnisse nicht geh\u00f6rter Stimmen zu lesen. \/\/ <em>Max Mannheimer: Sp\u00e4tes Tagebuch<\/em> und mit <em>Marie-Luise von der Leyen: Drei Leben<\/em> \/ Ein weiteres Zeugnis, in zweifacher Ausf\u00fchrung: Max Mannheimer, Jude tschechischer Herkunft, hat f\u00fcnf KZ \u00fcberlebt und sich viel sp\u00e4ter daran gemacht, seine Erlebnisse im <em>Sp\u00e4ten Tagebuch<\/em> niederzuschreiben. Die zweite Fassung <em>Drei Leben<\/em> entstand wiederum 25 Jahre sp\u00e4ter, als Mannheimer sich l\u00e4ngst aufgemacht hatte, Schulklassen als Zeitzeuge vor dem nationalsozialistischen Gedankengut zu warnen. Nicht nur im unmittelbaren Vergleich sehr ber\u00fchrend und erhellend zu lesen.\u00a0 \/\/ <em>Ketil Bj<\/em><\/span>\u00f8<em style=\"font-size: 1rem;\">rnstad: Die Unsterblichen<\/em><span style=\"font-size: 1rem;\"> \/ Bj<\/span>\u00f8<span style=\"font-size: 1rem;\">rnstads behutsames Portr\u00e4t eines Endf\u00fcnfzigers, der r\u00fcckblickend Bilanz zieht und dabei mit Erschrecken erkennt, welche Chancen nicht nur er, sondern seine gesamte Familie verpasst haben, kommt leise und nachdenklich daher, kann aber auch wachr\u00fctteln &#8211; f\u00fcr den z\u00f6gerlichen Helden allerdings leider zu sp\u00e4t &#8230;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt die dreiundsechzigste Ausgabe der\u00a0Monatsbotin\u00a0von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg! Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! 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