{"id":1876,"date":"2021-01-03T18:49:09","date_gmt":"2021-01-03T16:49:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=1876"},"modified":"2021-01-03T18:49:09","modified_gmt":"2021-01-03T16:49:09","slug":"die-monatsbotin-januar-2021-notizen-aus-dem-vierten-stock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/die-monatsbotin-januar-2021-notizen-aus-dem-vierten-stock\/","title":{"rendered":"Die Monatsbotin Januar 2021 \/ Notizen aus dem vierten Stock"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-02b1be96-2f40-465a-b15f-71372260abf8\"><strong>Hier kommt die vierundachtzigste Ausgabe der&nbsp;Monatsbotin&nbsp;von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-b8292390-7967-4540-a0b9-cbe431686428\">Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eMonatsbotin gew\u00fcnscht\u201c an&nbsp;<a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a>&nbsp;\u2013 und schon liegt sie Monat f\u00fcr Monat im virtuellen Briefkasten &#8230; Wer lieber Ruhe w\u00fcnscht, desgleichen!<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-aaba6898-985f-49dc-9d10-3841ea7015a0\">Und: Wer nicht lesen will, kann h\u00f6ren: hier!<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-e86a2c2d-1594-4e5f-bf77-85a74c9e44b5\"><strong>Viel Spa\u00df beim Lesen w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-aa73c6e3-7090-44a0-941e-50b2773b0fff\"><strong>Was war?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-f98cfd15-52b5-412d-8d07-ead902151939\">Ein nicht ganz so ruhiger Dezember, wie es der erneute Corona-Lockdown h\u00e4tte erwarten lassen k\u00f6nnen, liegt hinter mir. Die besinnliche Adventsstimmung fiel, so kam es zumindest mir vor, bundesweit aus, vielleicht auch, weil ich reichlich zu tun hatte. Nach monatelanger Veranstaltungsd\u00fcrre hatte ich schon im Fr\u00fchjahr beim ersten Lockdown drei Lesungen, die \u00fcber den Berliner Autorenfonds gef\u00f6rdert wurden, in den Dezember verschoben, und diese fanden dann tats\u00e4chlich auch statt; allerdings nicht in den Bibliotheken f\u00fcr je zwei Klassen wie urspr\u00fcnglich geplant, sondern in den jeweiligen Schulen und stets nur f\u00fcr eine Klasse: Am 1. Dezember las ich also f\u00fcr Achtkl\u00e4ssler im Pankower Rosa-Luxemburg-Gymnasium, am 9. Dezember in der Lichtenrader Annedore-Leber-Grundschule und am 10. Dezember in der Grundschule am Tempelhofer Feld. Dazu kam zu meiner Freude noch eine weitere Lesung am 11. Dezember in der Johanna-Eck-Schule in Tempelhof, meiner speziellen Partnerschule, deren neu im Entstehen begriffene Schulbibliothek nach mir benannt werden wird. Unter dem neuen Schulleiter Engin Catik und dem regen Verwaltungsleiter Axel J\u00fcrs mausert sich die einst so umstrittene Sekundarschule langsam zu einem Vorzeigeobjekt, in dem die aktive Miteinbeziehung der Sch\u00fcler*innen bereits jetzt, ein knappes Jahr nach dem Leitungswechsel, Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Selten habe ich an einer Oberschule eine so entspannte und freundliche Atmosph\u00e4re erlebt wie hier; ich freue mich auf weitere Termine vor Ort.  <\/p>\n\n\n\n<p>Am 17. und 18. Dezember dann hielt ich noch drei weitere sehr rege Onlinegespr\u00e4che mit der Luzerner Hubelmattschule, deren 9.-Kl\u00e4ssler allesamt mein Jugendbuch &#8222;Liebe macht Anders&#8220; gelesen und bearbeitet hatten. Und auch mit der Wiener Buchhandlung L\u00f6wenherz war ich online im Gespr\u00e4ch und las noch dazu eine halbst\u00fcndige Passage aus meinem aktuellen Roman &#8222;In die Welt&#8220; vor. <\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem, so mein Fazit f\u00fcr dieses gebeutelte Lesungsjahr, funktionieren Online-Lesungen und -veranstaltungen durchaus, vor allem, wenn sie von allen Beteiligten  gut vorbereitet sind, aber lieber lese ich live. Doch das geht vermutlich fast allen Autor*innen so &#8230; der direkte Kontakt zum Publikum ist einfach nicht zu ersetzen. Und au\u00dferdem &#8211; da stimmen mir die meisten Kolleg*innen sicher ebenfalls zu &#8211; sieht man online einfach meistens viel unattraktiver aus als in natura. Ich jedenfalls, und damit l\u00fcfte ich jetzt ein lange geh\u00fctetes Geheimnis, habe immer den Eindruck, dass meine Z\u00e4hne am Bildschirm viel schiefer aussehen, als sie in Wirklichkeit sind. Vom dadurch beg\u00fcnstigtem unvorteilhaften Schattenwurf ganz zu schweigen &#8230;  <\/p>\n\n\n\n<p>Gleiches gilt auch f\u00fcr Interviews, von denen ich bislang insgesamt acht f\u00fcr mein in Arbeit befindliches Reportagebuch &#8222;Paare mit Paketen&#8220; gef\u00fchrt habe, sieben davon vor Ort, eines per Zoom.  Der Band, der im Fr\u00fchjahr beim psychiatrie-Verlag erscheinen wird, portr\u00e4tiert elf Paare, von denen ein oder beide Partner an psychischen Erkrankungen leiden oder gelitten haben. Zwei Paare werde ich Mitte Januar in S\u00fcddeutschland interviewen, ein drittes und letztes Paar dann wiederum online. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit an diesem Buch macht mir ungemein viel Freude, liebend gern w\u00fcrde ich dreimal so viele Paare interviewen und an den jeweiligen Texten arbeiten, aber leider ist der Platz begrenzt. Doch wer wei\u00df, ob es nicht einen weiteren Band geben wird oder ein \u00e4hnliches Projekt &#8230;. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und was kommt? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leider keine Lesereise in die sch\u00f6ne Schweiz, genauer gesagt in den Kanton Z\u00fcrich. Nach 19 Jahren in Folge vermasselt mir Covid 19 das kleine Jubil\u00e4um zum 20-j\u00e4hrigen, aber das l\u00e4sst sich nun mal nicht \u00e4ndern (es sei denn, ich w\u00fcrde nach meiner R\u00fcckkehr nach Deutschland dann zwei Wochen in Quarant\u00e4ne gehen, was ich nat\u00fcrlich nicht m\u00f6chte). Aber das Volksschulamt hatte wohlweislich vorgesorgt und die Schulen verpflichtet, die Lesungen und Workshops online stattfinden zu lassen &#8211; oder in voller H\u00f6he zu entsch\u00e4digen. Und so kommt es, dass ich dann am 11. und 12. Januar je zwei Lesungen in Kloten und Illnau halte und vom 13. bis zum 15. Januar Schreibworkshops in St\u00e4fa und Dietlikon, das alles online nat\u00fcrlich. Vor allem auf die Workshops bin ich gespannt, denn das ist Online-Neuland f\u00fcr mich.  <\/p>\n\n\n\n<p>Danach mache ich mich dann wieder an das &#8222;Paare mit Paketen&#8220;-Buch, auf geht es zu den letzten Interviews nach S\u00fcddeutschland, und im Anschluss dann an die Ausarbeitung der letzten Texte. Au\u00dferdem habe ich einige kleinere Lektoratsarbeiten vor mir und noch dazu nat\u00fcrlich die weiterhin laufenden Onlineworkshops. Danach steht dann ein gr\u00f6\u00dferes Lektorat ins Haus, und dann eine Textprobe f\u00fcr ein neues Jugendbuch, das mir schon seit l\u00e4ngerem im Kopf herumgeistert. Anschlie\u00dfend &#8230; ach, das reicht doch f\u00fcrs Erste, glaube ich. Ich m\u00f6chte ja auch nicht zu weit vorgreifen, sondern erstmal mit Schwung ins neue Jahr starten!<\/p>\n\n\n\n<p>Einen befl\u00fcgelten Januar w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Online Workshops:<\/strong>&nbsp;Die n\u00e4chsten Kreativ-Quickies starten am&nbsp;4. Januar und 1. Februar;  Informationen und Anmeldung auch f\u00fcr&nbsp;die neuen Onlineworkshops &#8222;Mein Buch&#8220; und &#8222;Biografisches Schreiben&#8220;&nbsp;und das Einzelcoaching unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/seminare\">www.karen-susan-fessel.de\/seminare<\/a><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-637c85e8-2de7-47bf-a764-8ed4563c893c\"><strong>Ausgelesen<\/strong>:\u00a0<em>\u00a0Jo Nesb\u00f8: Ihr K\u00f6nigreich. Ullstein, Berlin 2020 <\/em>\/ Roys kleiner Bruder Carl kommt nach gut einem Jahrzehnt zur\u00fcck auf den einsamen Berghof oberhalb des kleinen norwegischen Ortes. Aber er kommt nicht allein, sondern mit seiner geheimnisvollen frischgebackenen Ehefrau, der Architektin Shannon. Gemeinsam wollen die beiden ein riesiges Hotelprojekt aufziehen, f\u00fcr das sie allerdings die Unterst\u00fctzung der gesamten Dorfgemeinschaft brauchen. Letzteres gelingt ihnen, aber mit dem Beginn der Bauarbeiten kommen nicht nur ein paar Felsbrocken ins Rollen, sondern zugleich ein paar lange geh\u00fctete Geheimnisse ans Tageslicht. Roy sieht sich gezwungen, einzugreifen &#8230; <em>Nesb\u00f8<\/em> ist es mit diesem umfangreichen Roman gelungen, genau wie seine Figuren neues Terrain zu betreten und eingetretene, sehr gut gangbare Pfade zu verlassen. Spannende, klug ausget\u00fcftelte Lekt\u00fcre f\u00fcr lange, dunkle Winterabende.  <\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-0d6d619a-1b56-4cf0-8716-275b8fe7663c\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt die vierundachtzigste Ausgabe der&nbsp;Monatsbotin&nbsp;von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg! Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! 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