{"id":2113,"date":"2022-03-01T17:02:07","date_gmt":"2022-03-01T15:02:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=2113"},"modified":"2022-03-01T20:13:40","modified_gmt":"2022-03-01T18:13:40","slug":"die-monatsbotin-maerz-2022-notizen-aus-dem-vierten-stock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/die-monatsbotin-maerz-2022-notizen-aus-dem-vierten-stock\/","title":{"rendered":"Die Monatsbotin M\u00e4rz 2022 \/\/ Notizen aus dem vierten Stock"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hier kommt die sechsundneunzigste Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg!<\/strong><\/p>\n<p>Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eMonatsbotin gew\u00fcnscht\u201c an\u00a0<a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a>\u00a0\u2013 und schon liegt sie Monat f\u00fcr Monat im virtuellen Briefkasten &#8230; Wer lieber Ruhe w\u00fcnscht, desgleichen!<\/p>\n<p><strong>Viel Spa\u00df beim Lesen w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was war?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, der Februar hatte es in sich. Leider legte mich gleich zu Beginn des Monats eine l\u00e4stige Sehnenscheidenentz\u00fcndung meiner rechten Hand lahm. Nein, es handelt sich nicht um das Karpaltunnelsyndrom, sondern um den sogenannten Hausfrauendaumen. Diesen Begriff finde ich allerdings derma\u00dfen antiquiert, dass ich es kaum fassen kann &#8211; aber egal, Orthese dr\u00fcber, Spritze rein und los \u2013 denn Lesung konnte ich zum Gl\u00fcck ja auch ohne Daumen halten, so am 18. Januar live vor den 8. Klassen des Berliner Rosa-Luxemburg-Gymnasiums und vorher vom 10. bis 14. Januar online f\u00fcr die Sch\u00fcler*innen des Schweizer Kantons Z\u00fcrich. Zwei dieser Lesungen allerdings mussten in die erste M\u00e4rzwoche verschoben werden, da einige der Lehrkr\u00e4fte positiv getestet wurden. Am 2.\/3. M\u00e4rz also lese ich dann online f\u00fcr die dortigen Sch\u00fcler*innen &#8211; und der geplante Schreibworkshop mit den 11.-Kl\u00e4sslern der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig musste auch leider verschoben werden \u2013 auf 9. M\u00e4rz und steht damit unmittelbar bevor. Ich bin gespannt!<\/p>\n<p>Ebenfalls verschoben werden musste der geplante Schreibworkshop \u201eBiographisches Schreiben \u201cim Bremer Geh\u00f6rlosenzentrum; neuer Termin: 24. bis 26. Juni. Da ist es dann hoffentlich sch\u00f6n warm und Corona kann uns nichts mehr anhaben!<\/p>\n<p>Corona zum Opfer gefallen ist zudem die neue Episode Nummer 6 unseres Podcasts &#8222;Butchfunk &#8211; L\u00e4ssig. Lustig. Lesbisch.&#8220;, die nun erst am Donnerstag, dem 7. April ver\u00f6ffentlicht werden wird. \u2026Wer sich die bisherigen f\u00fcnf Folgen noch nicht zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt hat, kann es sehr gern jetzt nachholen: Der Podcast ist zu h\u00f6ren <a href=\"https:\/\/linktr.ee\/butchfunk\">auf vielen Plattformen<\/a>\u00a0, unter anderem auch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.pinkdot-life.de\/butchfunk-der-podcast\">hier<\/a>\u00a0auf Pink.Life. Und: Wem es gef\u00e4llt, nicht vergessen, zu liken und zu abonnieren!<\/p>\n<p>Umso mehr Zeit hatte ich dann aber f\u00fcr meine beiden zurzeit in Arbeit befindlichen B\u00fccher, das Jugendbuch f\u00fcr den Querverlag und mein neues Ghostwriterprojekt. Und f\u00fcr noch ein sehr spannendes, ganz neues Projekt, das mich mit gro\u00dfer Freude erf\u00fcllt: das Reichenower Ruinenfestival &#8222;Zukunft Lesen&#8220;, f\u00fcr das der Verein Kultursch\u00e4ferei e.V., in dem ich Mitglied bin, soeben eine voraussichtlich fast die Kosten deckende F\u00f6rderung erhalten hat: \u00bbUnd seitab liegt die Stadt\u00ab ist ein Projekt der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin und f\u00f6rdert bundesweit literaturbezogene Veranstaltungen f\u00fcr Erwachsene, Jugendliche und Kinder in Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern im Rahmen des BKM-F\u00f6rderprogramms \u00bbKultur in l\u00e4ndlichen R\u00e4umen\u00ab. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm \u00bbL\u00e4ndliche Entwicklung\u00ab (BULE) des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft. Ziel ist es, die Literaturvermittlung zu st\u00e4rken und m\u00f6glichst vielen Menschen M\u00f6glichkeiten zu er\u00f6ffnen, kulturelle und gesellschaftliche Debatten mitzugestalten. F\u00fcr die literarische Planung zeichne ich in der Hauptsache verantwortlich und bin nun gerade mit Feuereifer dabei, die geplanten acht bis zehn Lesungen und zwei Workshops zu best\u00fccken. Das ist eine Menge Arbeit, die sich mit Sicherheit lohnen wird! Die einzelnen gef\u00f6rderten 36 Projekte kann man <a href=\"https:\/\/lcb.de\/digitalessay\/und-seitab-liegt-die-stadt-2022\/\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> nachlesen.<\/p>\n<p><strong>Und was kommt?<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst die oben bereits erw\u00e4hnten Online-Lesungen in der Schweiz, dazu dann noch vier weiter Live-Veranstaltungen, neben dem Braunschweiger Workshop- und Lesetag dann auch zwei Lesungen an der Astrid-Lindgren-Schule im brandenburgischen Falkenberg am 22. M\u00e4rz und eine weitere Lesung f\u00fcr die 8. Klassen des Berliner Rosa-Luxemburg-Gymnasiums.<\/p>\n<p>Und dann hei\u00dft es nat\u00fcrlich weiterschreiben &#8230; das ist ja schlie\u00dflich meine Haupt- und Lieblingsbesch\u00e4ftigung!<\/p>\n<p>Und wer noch weiterlesen will: <a href=\"https:\/\/www.spreeautoren.de\/2022\/02\/28\/10-fragen-an-unsere-spreeautorinnen-karen-susan-fessel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> im Blog der Berliner Spreeautoren, dem Netzwerk professioneller Berliner AutorInnen und IllustratorInnen aus dem Bereich Kinder- und Jugendbuch, findet sich ab dem 7. M\u00e4rz ein ausf\u00fchrliches Interview mit mir.<\/p>\n<p>Einen fr\u00fchlingshaften M\u00e4rz w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/p>\n<p><strong>Online-Workshops:<\/strong> Der n\u00e4chste Kreativ-Quickie startet am 3. M\u00e4rz; Informationen und Anmeldung auch f\u00fcr die neuen Onlineworkshops &#8222;Mein Buch&#8220; und &#8222;Biografisches Schreiben&#8220; und das Einzelcoaching unter <a href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/seminare\">www.karen-susan-fessel.de\/seminare<\/a><\/p>\n<p><strong>Ausgelesen<\/strong>:<em> Dilek G\u00fcng\u00f6r: Vater und ich. Verbrecher Verlag, Berlin 2021 \/<\/em> Ein schmales, gut zu lesendes Werk, das die leicht lakonisch-distanzierte Sicht der t\u00fcrkischst\u00e4mmigen Autorin auf den schweigsamen Vater, der seine Kinderseele nur der kleinen Tochter zeigen konnte, gen\u00fcsslich zelebriert. Die Mittdrei\u00dfigerin Ipek, frisch von ihrem Freund getrennt, besucht ihren Vater, w\u00e4hrend die Mutter mit drei Freundinnen ein Wellnesswochenende verbringt &#8211; aber so richtig ins Gespr\u00e4ch kommen Vater und Tochter dennoch nicht. Immerhin aber schlie\u00dft Ipek letztlich ihren Frieden damit &#8211; getreu der Maxime: Nimm hin, was du nicht \u00e4ndern kannst. Am interessantesten f\u00fcr mich sind auf den 103 Seiten Ipeks Auseinandersetzung mit dem Ph\u00e4nomen der Sch\u00fcchternheit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt die sechsundneunzigste Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg! Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! 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