{"id":2377,"date":"2024-03-15T13:38:31","date_gmt":"2024-03-15T11:38:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/?p=2377"},"modified":"2024-06-15T20:13:12","modified_gmt":"2024-06-15T18:13:12","slug":"karen-susan-fessels-dreimonatsbotin-nr-1-2024-neuigkeiten-aus-dem-vierten-stock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/karen-susan-fessels-dreimonatsbotin-nr-1-2024-neuigkeiten-aus-dem-vierten-stock\/","title":{"rendered":"Karen-Susan Fessels Dreimonatsbotin Nr. 1\/2024 \/\/ Neuigkeiten aus dem vierten Stock"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hier kommt die erste Ausgabe der Dreimonatsbotin von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg!<\/strong><\/p>\n<p>Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eMonatsbotin gew\u00fcnscht\u201c an\u00a0<a href=\"mailto:kontakt@karen-susan-fessel.de\">kontakt@karen-susan-fessel.de<\/a> \u2013 und schon liegt sie je um den 15. des M\u00e4rz\/Juni\/September\/Dezember im virtuellen Briefkasten &#8230; Wer lieber Ruhe w\u00fcnscht, desgleichen!<\/p>\n<p><strong>Viel Spa\u00df beim Lesen w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel!<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem;\">Seit Ende Januar bin ich wieder ins aktive Autorinnenleben eingestiegen, gar nicht so einfach nach knapp zehn Monaten\u00a0 krankheitsbedingter Pause. Aber die Aids-Hilfe NRW als Veranstalter und die ungemein netten Teilnehmer*innen des Schreibworkshops f\u00fcr HIV-Positive in der Akademie Biggesee in Attendorn machten es mir wirklich leicht. So leicht, dass ich unmittelbar danach wieder mit Schwung die neunte Runde\u00a0 des ebenfalls von der Aidshilfe NRW e.V. veranstalteten w\u00f6chentlichen Onlineworkshops er\u00f6ffnen konnte. Im Laufe der folgenden sechs Wochen entstanden zahlreiche bewegende, spannende, heitere und nachdenklich machende Texte \u00fcber das Leben mit HIV, von denen es sicher viele in die geplante Buchver\u00f6ffentlichung zu &#8222;40 Jahre HIV und AIDS in Deutschland&#8220; schaffen werden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und dann startete am 25. Februar auch mein Jahresworkshop &#8222;Leg los &#8211; schreib endlich dein Buch&#8220; mit sieben hochmotivierten Teilnehmer*innen, die ein eigenes Buch-oder Erz\u00e4hlprojekt in Planung oder Arbeit haben. In zehn Zoom-Gruppensitzungen und je zwei Einzelsitzungen werden die Teilnehmer*nnen am Ende des Jahres vielleicht ein fertiges Manuskript in den H\u00e4nden halten, zumindest aber ihrem Ziel ein gutes St\u00fcck n\u00e4hergekommen sein.<\/p>\n<p>Ins eigene Schreiben bin ich noch nicht wieder gekommen, aber nat\u00fcrlich habe ich einiges in Planung bzw. Arbeit: Zur Zeit arbeite ich an den Expos\u00e9s f\u00fcr zwei Bilderb\u00fccher, die im Psychiatrie-Verlag\/Balance Medien erscheinen sollen. Ein Kinder- und ein Jugendbuch sind auch angedacht, und f\u00fcr ein weiteres Buch f\u00fcr Erwachsene mache ich Notizen. Mal sehen, was dann als Erstes geschrieben wird &#8230;<\/p>\n<p>Die ersten Schullesungen liegen auch schon wieder hinter mir: vom 5. bis 7. Januar war ich wieder einmal zu Gast in einer meiner Schweizer Lieblingsschulen, dem Schulhaus Spitz in Kloten. Die gesamte 1. Sekundarstufe (<span style=\"font-size: 1rem;\">die 7. Klassen, <\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">umgerechnet auf deutsche Verh\u00e4ltnisse ) hatte sich mit teils extrem fantasiereich gestalteten Plakaten auf die vier Lesungen aus &#8222;Und wenn schon!&#8220;, &#8222;Schattenblicke&#8220; und anderen B\u00fcchern vorbereitet; rundum gelungene Veranstaltungen, die mir dann auch den durch den neuerlichen Streik erzwungenen Umstieg von der Bahn aufs Flugzeug vers\u00fc\u00dften.<\/span><\/p>\n<p>Und den Jahresbeginn vers\u00fc\u00dften mir auch die soeben erschienenen Neuauflagen von &#8222;Selina Stummfisch&#8220; und &#8222;Nebeltage, Glitzertage&#8220; im Psychiatrie-Verlag, dazu auch die neue , exklusiv f\u00fcr Aldi (!) herausgegebene <span style=\"font-size: 1rem;\">Sammelbandausgabe <\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">meines &#8222;???-Kids&#8220;-Bandes &#8222;Achtung, Katzendiebe&#8220;, den ich vor nunmehr zehn Jahren zusammen mit Regina N\u00f6ssler f\u00fcr den Kosmos-Verlag verfasst habe.<\/span><\/p>\n<p>Nun aber stehen neben den weiterlaufenden Online-Workshops gleich 18 Lesungen bis Mitte Juni an, und zwar in Berlin, Sch\u00f6nwalde\/Glien, Hildesheim und Neuendettelsau.<\/p>\n<p>Einen in jeder Hinsicht milden Fr\u00fchling bis dahin w\u00fcnscht Karen-Susan Fessel<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><strong>Lesungen: <\/strong><span style=\"font-size: 1rem;\">19. M\u00e4rz, <\/span><strong style=\"font-size: 1rem;\">Berlin<\/strong><span style=\"font-size: 1rem;\">, Rosa-Luxemburg-Gymnasium\/Janusz-Korczak-Bibliothek: &#8222;Einfach nur Noni&#8220; \/ 4. April, <\/span><strong style=\"font-size: 1rem;\">Berlin<\/strong><span style=\"font-size: 1rem;\">, Seniorenresidenz Katharinenhof: &#8222;Mutter zieht aus&#8220; \/ 25. April, <\/span><strong style=\"font-size: 1rem;\">Sch\u00f6nwalde-Glien<\/strong><span style=\"font-size: 1rem;\">, Grundschule Menschenskinder:\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">u.a.<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">&#8222;Und wenn schon&#8220; \/ 7. Mai, <strong>Berlin<\/strong>, Stadtteilb\u00fccherei Falkenhagener Feld: &#8222;Frieda Fricke&#8220; \/ 8. Mai, <strong>Berlin<\/strong>, Bibliothek Sch\u00f6neberg: &#8222;Einfach nur Noni&#8220; \/ 9. Mai, <strong>Berlin<\/strong>, Usher-Gesellschaft: &#8222;Blindfisch&#8220; \/ 16.\/17. Mai, <strong>Hildesheim<\/strong>, Kinder- und Jugendbuchwochen:\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">u.a.<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">&#8222;Einfach nur Noni&#8220; \/ 13. Juni, <\/span><strong style=\"font-size: 1rem;\">Neuendettelsau<\/strong><span style=\"font-size: 1rem;\">, Laurentius-Gymnasium: <\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">u.a.<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0&#8222;Achtung, M\u00e4dchen gesucht!&#8220;\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 1rem;\">Online-Workshops:<\/strong><span style=\"font-size: 1rem;\"> Die n\u00e4chste Kreativ-Quickies starten am 2. April und 2. Mai; Informationen und Anmeldung auch f\u00fcr die Onlineworkshops &#8222;Mein Buch&#8220; und &#8222;Biografisches Schreiben&#8220; und das Einzelcoaching unter <\/span><a style=\"font-size: 1rem;\" href=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/seminare\">www.karen-susan-fessel.de\/seminare<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><strong>Ausgelesen<\/strong>: <em>Verena Stefan: Ein Riss im Stoff des Lebens. Memoir. Nagel und Kimche Verlag, Z\u00fcrich 20216 <\/em>\/\/ Im Zuge meiner Lymphknotenkrebserkrankung habe ich alle biografischen Berichte zum Thema gelesen, die mir untergekommen sind &#8211; dieses hier hat mich mit am meisten beeindruckt und mir Mut gemacht. Dass die Schweizer Autorin im Jahre 2017 an metastasierendem Brustkrebs verstorben ist, vierzehn Jahre nach der Erstdiagnose, hat meine Lesefreude keineswegs geschm\u00e4lert. Verena Stefan, mit ihrem feministischen Standardwerk &#8222;H\u00e4utungen&#8220; 1975 bekannt geworden, berichtet in ihrem sehr klugen und bewegenden Erfahrungsbericht mit gro\u00dfer Offenheit von ihrer pers\u00f6nlichen Auseinandersetzung mit der Verg\u00e4nglichkeit von Gesundheit, Kraft und K\u00f6rpergef\u00fchl. Dass sie ihre Leserschaft daran hat teilhaben lassen, war sicherlich ein enormer Kraftakt, f\u00fcr den ich pers\u00f6nlich ihr dankbar bin. \/\/ <em>Ruth Schweikert: Tage wie Hunde. Fischer Taschenbuch, 2023<\/em> \/\/ Und dies ist das zweite Buch auf meiner Liste beeindruckender Krebs-Biografien: ebenfalls 2023 erschienen, ebenfalls von einer Schweizer Autorin, die ebenfalls an Brustkrebs verstorben ist; unmittelbar leider, bevor ich die Lekt\u00fcre ihres letzten, gerade erschienenen Romans begonnen habe. \u00c4u\u00dferst eindringlich erz\u00e4hlt Schweikert von der schockierenden Diagnose und den darauffolgenden schlaflosen N\u00e4chten, der Angst und den Schmerzen, dem verzweifelten Hoffen und Bangen und dem Prozess, sich der eigenen Sterblichkeit rasch ann\u00e4hern zu m\u00fcssen, weil nicht mehr viel Zeit bleibt, vor allem keine Zeit f\u00fcr Verdr\u00e4ngung. Ein absolut fesselndes Buch, das ich mit Sicherheit schon gern fr\u00fcher gelesen h\u00e4tte &#8211; und allen ans Herz legen m\u00f6chte.\u00a0 \/\/ <em>Monika Maron: Das Haus. Hoffmann und Campe, Hamburg 2023 \/\/ <\/em>\u00a0Eva, alternde Autorin, ergreift eher widerwillig die Chance, in ein gro\u00dfes Haus mit vielen Zimmern zu ziehen, das ihre alte Freundin Katharina geerbt hat und nun zu einem Alterssitz f\u00fcr naturliebende Seelenverwandte machen will. Die bunt zusammengew\u00fcrfelte Gruppe aus Freigeistern, K\u00fcnstlerinnen und Pragmatikern aber st\u00f6\u00dft im Umgang miteinander und dem gemeinsamen Altwerden auf vielerlei Fallgruben, die es mehr oder minder geschickt zu \u00fcberwinden gilt. Konstrukte und Konzepte werden auf den Pr\u00fcfstein gestellt, und schlie\u00dflich steht die Bewohnerschaft erneut vor der existentiellen Frage: Wie, wo und mit wem wollen wir im Alter leben? Maron, mittlerweile 82 Jahre alt, die selbst im hohen Alter noch in ein Haus in der Uckermark gezogen ist, dort aber die Gesellschaft von Hunden der von Menschen vorzieht, hat sich in ihrem sanft dahingleitenden Alterswerk einem h\u00f6chst spannenden Thema gewidmet, das sicherlich eher f\u00fcr eine Leserschaft jenseits der 50 interessant sein d\u00fcrfte. Grundlegenden Lebensfragen werden auch hier nicht gel\u00f6st, aber kunstvoll literarisch angerissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">****<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Unter der Lupe:\u00a0Meine Werke<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Nr. 7: Ein Stern namens Mama (1999)<\/strong><\/p>\n<p>1998 war ein hartes Jahr f\u00fcr mich &#8211; und zugleich das Jahr, in dem ich mein bislang meistverkauftes und erfolgreichstes Buch schrieb:\u00a0 das Kinderbuch &#8222;Ein Stern namens Mama&#8220;. Anfang April entdeckte ich in einer Literaturzeitschrift die Ausschreibung zum Astrid-Lindgren-Preis, zu dem ein noch nicht ver\u00f6ffentlichtes Kinderbuch einzuschicken war. Ich nahm es als Fingerzeig, mich endlich des Themas anzunehmen, mit dem ich mich schon seit geraumer Zeit besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>Ich kann mich noch genau an die Tage Anfang April erinnern, an denen ich die ersten Seiten schrieb, ohne gro\u00df vorher dar\u00fcber nachgedacht zu haben: erst halb genesen von einer Stirnh\u00f6hlenvereiterung, setzte ich mich an meinen Schreibtisch, um wie aus einem Guss die ersten drei Seiten zu tippen. Und dann fiel mir auf, dass ich gleich mehrere Zigaretten hintereinander geraucht hatte, w\u00e4hrend ich dabei war, die Geschichte der zehnj\u00e4hrigen Louise zu erz\u00e4hlen, deren Mutter an Brustkrebs gestorben ist.<\/p>\n<p>Das fand ich derart unpassend, dass ich die letzte Zigarette ausdr\u00fcckte und &#8211; nach fast zwanzig Jahren als Raucherin &#8211; beschloss, dass es jetzt endlich genug damit sei.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich habe ich nie wieder eine Zigarette anger\u00fchrt. Und w\u00e4hrend ich in der folgenden Woche immer weiter an &#8222;Ein Stern namens Mama&#8220; schrieb &#8211; der Titel war mir am ersten Tag eingefallen, und ich bin heute noch froh, dass der Verlag ihn akzeptierte -, k\u00e4mpfte ich erfolgreich mit dem Drang nach Nikotin. Schlie\u00dflich rief ich bei meinen Eltern an, um meinem Vater, der selbst jahrzehntelang geraucht und schlie\u00dflich damit aufgeh\u00f6rt hatte, zu berichten, dass ich es endlich geschafft hatte, mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren. Aber das wiederum gelang mir nicht; mein Vater, sagte meine Mutter, f\u00fchle sich nicht gut und k\u00f6nne nicht ans Telefon kommen.<\/p>\n<p>Einen weiteren Versuch, ihn zu sprechen, gab es dann nicht mehr; ein paar Tage sp\u00e4ter lag er bereits im Sterben; ich unterbrach mein Schreiben und reiste in meine Heimatstadt, rechtzeitig genug, um mich in Ruhe von ihm verabschieden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Danach brach mir der Boden unter den F\u00fc\u00dfen weg, fast ein halbes Jahr war ich unf\u00e4hig, abgesehen von meinen Tagebuchnotizen auch nur einen Satz zu schreiben. Erst im Herbst setzte ich mich wieder an das Manuskript, stellte es in einem Rutsch fertig und schickte es ein, gerade noch rechtzeitig vor Einsendeschluss.<\/p>\n<p>Wochen sp\u00e4ter rief mich Angelika Kutsch, Lektorin des Oetinger-Verlages, an, erkl\u00e4rte mir, dass ich leider nicht den ersten Preis gewonnen habe, aber den zweiten, und fragte mich,\u00a0 ob ich einverstanden sei, wenn &#8222;Ein Stern namens Mama&#8220; im kommenden Programm erschiene. Es sei offenbar ja schon lektoriert, dennoch w\u00fcrde sie es gern noch einmal endlektorieren. Ob das in Ordnung f\u00fcr mich sei?<\/p>\n<p>Und wie in Ordnung das f\u00fcr mich war! Ich hatte das gro\u00dfe Los gezogen, so empfand ich es damals &#8211; und auch heute noch empfinde ich so. Angelika Kutsch erwies sich als fantastische Lektorin, die leider nach zwei weiteren B\u00fcchern den Verlag verlie\u00df, mit der ich aber bis heute in Kontakt stehe. Der Verlag Friedrich Oetinger war f\u00fcr mich das Allergr\u00f6\u00dfte, der Astrid-Lindgren-Verlag das Nonplusultra in Sachen Kinderbuch. Unz\u00e4hlige B\u00fccher aus diesem Verlag hatte ich als Kind gelesen und besessen, ein Oetinger-Buch besa\u00df absolute Qualit\u00e4ts-Garantie, musste einfach gut sein. Und nun w\u00fcrde mein erstes Kinderbuch genau in diesem Verlag erscheinen!<\/p>\n<p>Ich konnte es kaum fassen und sp\u00fcrte zugleich, dass dieser Moment ein entscheidender f\u00fcr meine weitere Karriere als Schriftstellerin sein w\u00fcrde. Von nun an w\u00fcrde ich zweigleisig fahren, B\u00fccher f\u00fcr Erwachsene und Kinder und dann auch Jugendliche schreiben, immer im Wechsel. Ich konnte meine Themen nun auf vielf\u00e4ltige Weise bearbeiten und ausloten &#8211; was f\u00fcr ein gro\u00dfes, anspruchsvolles und abwechslungsreiches Vergn\u00fcgen!<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren ver\u00f6ffentlichte ich dreizehn weitere B\u00fccher im Verlag Friedrich Oetinger, aber &#8222;Ein Stern namens Mama&#8220; ist bis heute mein wichtigstes Kinderbuch, \u00fcbersetzt in zahlreiche Sprachen, ein Bestseller in Japan, Schullekt\u00fcre in China und Taiwan, als H\u00f6r- und Theaterst\u00fcck adaptiert und vielfach aufgef\u00fchrt. Mehrfach wurden die Filmrechte optioniert, auch als Hollywood ging eine &#8211; allerdings dann versandete &#8211; Anfrage ein. F\u00fcnf verschiedene Ausgaben sind bislang erschienen, die neueste im Psychiatrie-Verlag, der auch das von Heribert Schulmeyer wunderbar illustrierte gleichnamige Bilderbuch ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2044\" aria-describedby=\"caption-attachment-2044\" style=\"width: 193px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2044\" src=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/978-3-86739-268-6_cmyk-202x300.jpg\" alt=\"Ein Stern namens Mama (ab 9)\" width=\"193\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/978-3-86739-268-6_cmyk-202x300.jpg 202w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/978-3-86739-268-6_cmyk-691x1024.jpg 691w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/978-3-86739-268-6_cmyk-768x1138.jpg 768w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/978-3-86739-268-6_cmyk-1036x1536.jpg 1036w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/978-3-86739-268-6_cmyk.jpg 1062w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2044\" class=\"wp-caption-text\">broschierte Neuausgabe, Psychiatrie Verlag 2021<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_611\" aria-describedby=\"caption-attachment-611\" style=\"width: 188px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-611\" src=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ein-stern-1-188x300.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ein-stern-1-188x300.jpg 188w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ein-stern-1.jpg 629w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-611\" class=\"wp-caption-text\">gebundene Erstausgabe, Oetinger 1999<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_612\" aria-describedby=\"caption-attachment-612\" style=\"width: 327px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-612\" src=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ein-stern-namens-mama-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"327\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ein-stern-namens-mama-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ein-stern-namens-mama-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ein-stern-namens-mama.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-612\" class=\"wp-caption-text\">broschierte Ausgabe, Oetinger 2010<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1045\" aria-describedby=\"caption-attachment-1045\" style=\"width: 256px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1045\" src=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/Stern-Neuausgabe.jpg\" alt=\"\" width=\"256\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/Stern-Neuausgabe.jpg 160w, https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/Stern-Neuausgabe-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1045\" class=\"wp-caption-text\">Taschenbuch-Neuausgabe, Oetinger Taschenbuch 2016<\/figcaption><\/figure>\n<p>So ist &#8222;Ein Stern namens Mama&#8220; mein erfolgreichstes Buch und zugleich f\u00fcr immer mit dem Sterben meines eigenen Vaters verkn\u00fcpft. Dass die Krankheit Krebs, an der Louises fr\u00f6hliche, liebevolle und eigenwillige Mutter verstirbt, mich im letzten Jahr selbst ereilt hat, k\u00f6nnte man als Ironie der Geschichte bezeichnen. F\u00fcr mich aber ist all das ein Teil des Lebens; niemand von uns ist davor gefeit, jede*n k\u00f6nnte es treffen, und deshalb ist Krebs auch f\u00fcr uns alle ein potentielles Thema. Und auch das Sterben der eigenen Eltern: unausweichlich, es sei denn, wir sind selbst fr\u00fcher dran.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1522\" aria-describedby=\"caption-attachment-1522\" style=\"width: 464px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1522\" src=\"http:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/wp-content\/uploads\/Stern-Bilderbuch-Cover-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"464\" height=\"283\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1522\" class=\"wp-caption-text\">Bilderbuch, mit Illustrationen von Heribert Schulmeyer. Psychiatrie-Verlag 2018<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was man ansieht, verliert seinen Schrecken. Was man kennt, f\u00fcrchtet man weniger. Nur das Fremde macht uns Angst. Dagegen hilft unter anderem<span style=\"font-size: 1rem;\">:<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem;\">\u00a0lesen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein Stern namens Mama. Kinderbuch. Erstausgabe Verlag Friedrich Oetinger 1999; <a href=\"https:\/\/psychiatrie-verlag.de\/product\/ein-stern-namens-mama\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neuausgabe<\/a> Psychiatrie Verlag 2021.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kommt die erste Ausgabe der Dreimonatsbotin von Karen-Susan Fessel \u2013 mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg! Wem sie gef\u00e4llt: liebend gern weiterempfehlen! Eine kurze Mail mit dem Hinweis \u201eMonatsbotin gew\u00fcnscht\u201c an\u00a0kontakt@karen-susan-fessel.de \u2013 und schon liegt sie je um den 15. des M\u00e4rz\/Juni\/September\/Dezember im virtuellen Briefkasten &#8230; Wer &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/karen-susan-fessels-dreimonatsbotin-nr-1-2024-neuigkeiten-aus-dem-vierten-stock\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKaren-Susan Fessels Dreimonatsbotin Nr. 1\/2024 \/\/ Neuigkeiten aus dem vierten Stock\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,3],"tags":[],"class_list":["post-2377","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-neues-vom-schreibtisch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2377"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2411,"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2377\/revisions\/2411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.karen-susan-fessel.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}