Die Monatsbotin Juni 2022 // Notizen aus dem vierten Stock

Hier kommt die neunundneunzigste Ausgabe der Monatsbotin von Karen-Susan Fessel – mit Notizen, Gedanken und Terminen vom Schreibtisch aus dem vierten Stock in Berlin-Kreuzberg!

Wem sie gefällt: liebend gern weiterempfehlen! Eine kurze Mail mit dem Hinweis „Monatsbotin gewünscht“ an kontakt@karen-susan-fessel.de – und schon liegt sie Monat für Monat im virtuellen Briefkasten … Wer lieber Ruhe wünscht, desgleichen!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Karen-Susan Fessel!

Was war?

Der Wonnemonat Mai hat mich tatsächlich mit schönem, nicht zu heißem Wetter, ein bisschen Regen und viel Arbeit erfreut. Meine beiden Buchprojekte – das Jugendbuch wie auch die Biografie, bei der ich als Co-Autorin (was hier deutlich besser passt als Ghostwriterin) tätig bin, gedeihen weiter vor sich hin, und der im Juli im Verlag Friedrich Oetinger erscheinende Jugendroman Blindfisch ist nach letzten Feinarbeiten in Druck gegangen. Mitte Juli wird der Roman dann erscheinen und damit mein Buch Nr. 44, passend zur dann 100. Ausgabe der Monatsbotin!

Natürlich gingen auch die Onlineworkshops, diesmal „Mein Buch“ und „Biografisches Schreiben“, weiter. Und die Vorbereitungen für das von mir ins Leben gerufene und kuratierte „Ruinenfestival: Literatur lesen“, das vom 18. bis zum 21. August im märkisch-oderländischen Ort Reichenow stattfinden wird. Näheres dazu folgt in der nächsten Monatsbotin!

Und drei Lesungen standen auch wiederum an: Am 10. Mai hatte ich das Vergnügen, vor Erst-, Zweit- und Viertklässlern in der Stadtbibliothek Falkenhagener Feld aus „Frieda Fricke“, „Ein Stern namens Mama“ und anderen Kinderbüchern vorzutragen, am 18. Mai dann führte mich eine Lesung in der Klinik Dr. Fontheim – Mentale Gesundheit ins malerische Liebenburg nahe Goslar.  Vor rund dreißig Zuhörenden hatte ich die Ehre, die erste Veranstaltung nach gut zwei Jahren im dortigen Patiententreff abhalten zu dürfen und dabei „Paare mit Paketen“ zu präsentieren. Die vielen positiven Rückmeldungen nach der Lesung haben mich sehr erfreut und darin bestärkt, weiterhin solch schwierige Thematiken zu bearbeiten: „Ich fand es sehr ermutigend, von Paaren zu hören, die solche Krisen tatsächlich gemeinsam bewältigt haben“, erklärte eine der Zuhörenden. „Das gibt mir Hoffnung, eines Tages vielleicht auch einen Partner zu finden, der sich nicht wegdreht, wenn es mir schlechtgehen sollte!“

Meine eigene heißgeliebte Partnerin wiederum feierte im Wonnemonat Mai ihren 50., was wir mit gemeinsam mit zwei Freunden mit einer höchst eindrucksvollen und lustigen Kurzreise nach Görlitz, die vielleicht schönste Stadt Deutschlands, gebührend feierten.

Und was kommt?

Eine weitere Reise nach Pfingsten, wiederum privater Natur, denn mein liebes Mütterchen will im lauschigen Meppen mal wieder besucht werden. Aber natürlich geht die Arbeit an meinen aktuellen Projekten weiter, desgleichen am Podcast „Butchfunk – Lässig. Lustig. Lesbisch.“, dessen Juniausgabe ab dem 2. Juni zu hören ist. Die Pop-Redakteurin des Berliner Tagesspiegel, Nadine Lange klärt diesmal darüber auf, was Popkultur eigentlich bedeutet und welche interesseranten Stars noch auf ihrer Interview-Wunschliste stehen. Diese und die vorigen sieben Folgen sind zu hören auf vielen Plattformen, unter anderem auch hier auf Pink.Life. Und: Wem es gefällt, nicht vergessen, zu liken und zu abonnieren!

Einen schönen, milden Juni wünscht Karen-Susan Fessel!

Online-Workshops: Der nächste Kreativ-Quickie startet am  2. Juni; Informationen und Anmeldung auch für die neuen Onlineworkshops „Mein Buch“ und „Biografisches Schreiben“ und das Einzelcoaching unter www.karen-susan-fessel.de/seminare

Ausgelesen: Lizzie Doron: Was wäre wenn. dtv, München 2020 / Yigal, ein Kindheitsfreund, bittet Lizzie an sein Sterbebett, vierzig Jahre nachdem sie sich zum letzten Mal gesehen haben. Einst hatte Lizzie, Tochter einer Holocaust-Überlebenden, ihn als Verräter angesehen, da er sich nach seinem Wehrdienst gegen die Siedlungspolitik Israels gestellt hatte. Jetzt, so viele Jahre danach, sieht Lizzie ihn und sich selbst in einem neuen Licht – und muss ihre eigenen politischen und persönlichen Maßstäbe noch einmal ganz neu in Frage stellen. Ein sehr tiefsinniger, nachdenklich machender Roman der israelischen Autorin, deren literarische Stärke mit jedem autobiografischen Roman weiter anwächst, statt sich abzunutzen und zu verflachen.

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